Rezension: AchtNacht von Sebastian Fitzek

24 März 2017 | Kommentieren

Ich gehöre ja zu diesen Menschen, die, wenn ein neuer Fitzek angekündigt wird, erstmal einen Freudentanz aufführen und dann nur noch sehnsüchtig darauf warten, dass der Roman erscheint. Da konnte ich auch nicht an "AchtNacht" vorbei und musste kurz nach seinem Erscheinen in der örtlichen Buchhandlung vom Stapel geholt werden. Auch wenn diesmal (man will ja nicht als Psychopath gelten) zur Tarnung ein paar Kinderbücher auf der Ladentheke Platz fanden.


Rezension: Das Umgehen der Orte von Fabian Hischmann

15 Januar 2017 | 1 Kommentar

Episoden aus dem Alltag

Wie soll man einen Roman wie "Das Umgehen der Orte" beschreiben, der keinen richtigen Plot aufweist. Zumindest keinen, den man anfassen kann, dessen roten Faden man nachläuft und dann am Ende des Rätsels steht. Da ist kein fulminanter Anfang oder ein Abgang mit Knall. Es gibt nicht mal einen klaren Höhepunkt, sondern nur kleine Episoden aus alltäglichen Verstrickungen des Lebens. Wie Schnappschüsse aus einen fremden Leben, genug um zu verstehen, zu wenig um das komplette Bild zu sehen. Daher gibt man am besten gleich das beschreiben auf und beginnt lieber einfach mal zu lesen.

8 Bücher auf die man sich 2017 freuen kann

06 Januar 2017 | 11 Kommentare
Da kommen so einige große Romane im Jahr 2017 auf uns zu. Nebst neuen Romanen von beliebten Autoren, tummelt sich in Markt viel Neues und Innovatives. Allen voran das Label Ullstein Fünf wirft die Verlagsgruppe Ullstein gleich mehre Werke auf den Markt, die man im Auge behalten sollte. Da ist ein Titel interessanter, als der Andere. Im amerikanischen Markt wiederum darf man sich freuen, dass der Anteil der Themen rund um LGBTIQ immer stärker zunimmt. Man darf also Hoffnung ins neue Jahr haben, dass sich zumindest literarisch einiges bewegt.


Lesevorsätze 2017

01 Januar 2017 | 6 Kommentare
Das Jahr 2016 ist vorbei. Ein Jahr in dem ich wohl so wenig gelesen habe wie schon lange nicht mehr. Von den angedachten 50 Büchern wurden es nur 28 Bücher dank Bachelorabschluss und andere Stressoren. Wirklich keine glorreiche Bilanz und auch der Blog musste auch darunter leiden, aber manchmal muss man Prioritäten setzen. Da geht auch mal die liebgewonnene Lese- und Blogzeit verloren.
Nun schreiben wir aber den ersten Tag des Jahres 2017. Was nehme ich mir literarisch vor? Bei der Vielzahl an Romanen, die jährlich erscheinen, wird es immer schwieriger den Überblick zu behalten. Alle lesen zu wollen ist unmöglich, sofern man keinen Zeitumkehrer hat oder jegliche soziale Interaktion aus seinem Leben streichen möchte. Hier also der Schlachtplan für 2017!

Ich will doch nur Zeit zum Lesen

04 Dezember 2016 | 15 Kommentare
Tick-Tick-Tick. Die Zeiger drehen sich schnell. Manchmal fühl ich mich wie das weiße Kanichen, immer zu spät dran, zumindest aktuell. Wahrscheinlich hätte es sogar noch Mitleid mit mir. Ob das weiße Kanichen eigentlich irgendwann Burn-Out hatte? Vielleicht ist das wahre Problem bei Alice in Wunderland die Zeit und der Stress? Vielleicht träumt sich Alice nur in diese phantasievolle Welt, weil sie insgeheim sich zu Tode schuftet? Der Kapitalismus hat Alice in den Wahn getrieben!
Bevor  ich jetzt aber endgültig ins obskure Feld der Interpretation von Literatur gerate, kümmern wir uns eher um den richtigen Stoff. Wie schafft man sich eigentlich die Zeit beim Lesen? Ja, ich meine richtige Zeit zum Lesen. Momente in denen man ein Buch aufklappt, mit erhobenen Finger vorsichtig die Kante des Papiers streicht und dabei verführerisch auf die Lippen beißt. Zeit, in der die Hände den Buchrücken hinabgleiten und sich kraftvoll ans Lesebändchen hängen. Die zarten Worte, die einen ins Ohr flüstern und zu ganz wunderbaren Lauten werden. Ohja... das wäre geil.