Bookish Bites: Vegane Schokomuffins

09 Juni 2016 | Kommentieren
"Backst du wieder mal???", fragte mich eine Kommilitonin. Sie kam schon in den Genuss von Schoko-Cookies, die sie begeisterten. Nicht nur hat sie gleich mal mehrere verputzt, sondern war dann ganz selig. Und wenn man mich schon so lieb bietet, setz ich mich an den Herd. Aber statt einfach nur stur den normale Muffins zu backen, wollte ich das gleich mal mit etwas verbinden.
Seit kurzem interessiere ich mich für vegane Küche, zwar bin ich selbst kein Veganer und auch kein Vegetarier, aber es ist immer schön seinen Horizont zu erweitern. Außerdem gibt es durchaus auch Freunde, die laktoseintolerant sind oder Eier nicht vertragen oder andere Lebensmittel nicht ganz so aushalten und danach erstmal die Götter der Keramik anbeten müssen oder schlimmere Schmerzen haben als so mancher bei der Menstruation. Intoleranzen sind kein Spaß, egal ob das jetzt Politik oder Essen betrifft.

Rezension: Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek

02 Mai 2016 | 5 Kommentare

Wenn du schläfst, wirst du zum Mörder

Was ist wenn du nachts schläfst und dabei schreckliche Dinge eigentlich machst? Die Frage stellt sich Fitzek und lässt seinen Protagonisten Leon einmal quer über den schlaftrunkenen, blutverschmierten Boden des Wahnsinns schleifen. Denn Leon ist Schlafwander. Alles, was er während der Zeit des Wandels macht, vergisst er wieder, wenn er aufwacht. Schon in seiner Jugend wurde er deswegen psychiatrisch behandelt, doch er galt als geheilt. Aber es ist wiederp passiert.
Doch als in einer Nacht seine Frau verletzt und die Koffer packend flüchtet, ist er sich nicht mehr so sicher, ob er es nicht getan hat. War er das wirklich? Vielleicht ist es nur ein Traum? Aber er liebt Nathalie! Er hätte es nie getan. Aber die Gedanken beginnen zu kreisen und er macht sich mit einer Kamera an seinem Kopf auf der Suche nach seinen schlafwandlerischen Aktivitäten. Die Kamera fängt Erschreckendes ein, denn in diesem Haus gibt es Türen, von denen er nichts weiß und er steigt immer tiefer in die Dunkelheit hinein.


Rezension: Salt to the Sea von Ruta Sepetys

24 April 2016 | 1 Kommentar

Der Untergang der Gustloff

Die Geschichte hat schon viele Schiffe untergehen sehen und eine Unmenge an unschuldigen Menschen in den Tod gerissen. Die Titanic traf ein Eisberg und tausende ertranken. Ein weitaus weniger bekannter Fall einer solchen Katastrophe ist der Untergang der Wilhelm Gustloff. Ursprünglich als Kreuzfahrtschiff im zweiten Weltkrieg gebaut, konnte es auch als Lazarett- und Truppenschiff verwendet werden und spielte in der Zeit der Flucht aus Kriegsgebieten eine wichtige Rolle. Für viele Menschen war es die einzige Chance zu überleben, doch schlussendlich wurde es von russischen Torpendos zum Sinken gebracht. Mehr als 9.000 Leuten soll der Untergang das Leben gekostet haben. Eine weitere Tragödie in der Zeit des Nationalsozialismus.

Vom Fallen gelassen werden und Aufstehen

20 April 2016 | 3 Kommentare

Wenn man fällt, steht man eben auf. So hat es zumindest der kleine Junge auf der Rolltreppe vor mir gemacht. Er hat nicht geschrien, nicht geweint und um sich geschlagen aus Frust. Er ist wieder auf seine Beine mit seinen drei oder vier Jahren, auch wenn er wieder hingefallen ist. Geschrien hat er erst, als er in der U-Bahn war und seine Mutter sich von ihm verabschiedete. An den Händen seiner Oma, begann er lauter zu werden, zu schlagen und seine Hand auf die Wände der Bahn zu legen, sich auf den Boden zu werfen und immer lauter seine Wut hinausbrüllen.

Rezension: Reasons to Stay Alive von Matt Haig

10 März 2016 | 5 Kommentare

Gründe um zu (über-)leben

Es gibt viele Gründe nicht von der nächsten Brücke zu springen, um zu sterben. Die einen werden sagen, der Tod ist schwachsinnig, es ist feige, wie kannst du sowas machen! Doch die meisten vergessen, dass der Tod nur ein Symptom ist, welche eine Erkrankung ausglöst hat. Depressionen sind in unserer Mitte angekommen und trotzdem ist die Gesellschaft weit weg von der Thematik. Zu belastend und auch heute gilt man als schwach, wenn man unter dieser psychischer Belastung leidet. Niemand scheint es zu verstehen und oft fühlen sich Depressive missverstanden.