10 Bücher für den Englischunterricht

01 November 2017 | 5 Kommentare
Bücher können einen Beitrag zur Sprachkompetenz von Schüler*innen leisten und sind ein elementäres Mittel im Englischunterricht. Sie schulen die Empathie, tragen zur Diskussion bei und soo können Schüler*innen im gegenseitigen Austausch von sich lernen, neue Erkenntnisse dazugewinnen oder sich sogar neu kennenlernen. Als positiver Nebeneffekt lernen sie durch Benutzung der Fremdsprache sich besser auszudrücken und erweitern ihren Wortschatz. Das sagt die Theorie, aber damit das funktioniert, braucht es auch das richtige Buch.
Jeder wurde schon mit Lektüren in der Schule gequält und es waren viele qualvolle Stunden dabei, die tatsächlich jegliche Freude an Bücher vernichten konnte. Verstaubte Klassiker, die man meistens eh nicht gelesen hatte und lieber die Zusammenfassung aus dem Netz gezogen hat trafen auf sperrige Werke ohne Zugang. Dazu kommen diese ständigen Analysen, die einen noch sinnloser erscheinen, tragen sie nicht wirklich dazu bei etwas zu lernen, was den Schüler*innen nutzt. Natürlich lernt man an einem Klassiker den Einsatz von sprachlichen Mitteln ganz wunderbar, aber moderne Autoren können das auch, teilweise noch vielversprechender!
Ich weiß nicht, warum man immer zu den gleichen Büchern greift und diese durchkaut bis die Schüler*innen erbrechen wollen. Unabhängig davon, dass natürlich hier schon Materialen vorhanden sind und Unterrichtsplanung Zeit kostet, lohnt sich gerade hier die Investition in eine interessante Lektüre für die Schüler*innen. Vor allem, da eine Lektüre eine ganze Reihe an Stunden füllt.
Wenn meine Schüler*innen nicht motiviert sind, macht doch auch der Unterricht keinen Spaß. Daher gibt es hier ein paar Empfehlungen für wirklich gute Bücher, die eindeutig Potenzial haben Englischlektüren zu sein, aus denen man etwas lernen kann, aber auch Lektüren, die näher an der Lebenswelt sind als es Shakespeare ist. So gern ich Shakespeare selbst sehr gerne lese, meine zukünftigen Schüler*innen möchte ich ihn ersparen. Wer sich dafür begeistert, wird sich damit dann selber beschäftigen oder Anglistik studieren. Die anderen werden Shakespeare am Ende des Schuljahres verkaufen oder schlichtweg recyclen. Lektüren müssen nicht langweilig sein.

Die Liste richtet sich aber nicht nur an Lehrer*innen, sondern auch an Schüler*innen. Wenn ihr die richtigen Impulse setzt, lassen sich auch eure Lehrkräfte dazu überreden die spannendere Lektüre zu wählen, von der auch Schüler*innen angetan sind. Die aufgelisteten Titel könnten Euch als Anreiz dienen.

Ich bedanke mich übrigens bei Elif (The Written Word) und Fabian (Herr Booknerd), die mir bei der Auswahl der Bücher unterstützt haben!

1. Angie Thomas - The Hate U Give (Rezensionen von Elif und Fabian)
Nicht nur ein Buch, dass das Lebensgefühl als schwarze Jugendliche in den USA einfängt, sondern gleichzeitig auch Diskussionsbedarf für den Unterricht schafft. Mit Themen wie Rassismus, Polizeitgewalt und der "Black Lives Matter"-Bewegung lassen sich um den Stoff spannende Diskussionen im Unterricht planen und leistet einen Beitrag dazu, Vorurteile abzubauen und Verständnis zu schaffen.

2. Ruta Sepetys - Salt to the Sea (Rezension)
Im Zentrum steht die Gustloff und damit die Tragödie um deren Untergang im zweiten Weltkrieg. Wer den Unterricht stärker mit geschichtlichen Aspekten kombinieren möchte, wäre hier genau richtig. Durch die hervorragende Recherche der Autorin, bekommt man ein sehr authentisches Bild geliefert, welches mitreist und den Wahnsinn in Worte fasst. So lässt sich auch der Transfer zu anderen Fächern schlagen und um Exkursionen ergänzen.

3. R. J. Palacio - Wonder
Der Protagonist von Wonder ist anders als seine Mitschüler*innen. Eine Deformation in seinem Gesicht führt dazu, dass er nicht gerade der Beliebteste ist und so versucht er seine Mitschüler*innen von sich zu überzeugen.
"Wonder" ist ein Lehrstück im Annehmen seiner selbst und Toleranz gegenüber Menschen jeglicher Art und Form. Es dreht sich um Individualität und das jeder Mensch besonders ist und gut so wie er erscheint. Eine wichtige Botschaft, die im Unterricht nicht fehlen darf.

4. John Corey Whaley - Highly Illogical Behaviour (Rezension)
Agoraphobie, die Angst das Haus zu verlassen, hat Solomon fest im Griff. Nur langsam lernt er Stück für Stück wieder den Weg aus dem Haus dank eines Mädchens, die plötzlich in sein Leben tritt und ihn therapieren möchte. Neben Mental Awareness geht es hier auch um Hilfsbereitschaft, Umgang mit Menschen, die psychische Störungen haben und wann Hilfe vielleicht sogar Gift ist. Ein Anknüpfungspunkt für den eigenen Unterricht, dass Thema stärker in der Schule ins Zentrum zu stellen.

5. Adam Silvera - History is All you Left Behind
Theo hat sich das Leben genommen und Griffin versucht damit fertig zu werden. Einst ein Paar, konnte er Theo nie richtig loslassen und er verfällt in einen depressiven Zustand. Ausgerechnet Theos neuer Freund hilft ihm dabei mit dem Tod fertig zu werden. Neben der wirklich guten Repräsentation von Homosexualität sind Themen wie Psychotherapie und Suizid vertreten und bietet neben Sensiblisierung für diese Thematik auch Raum für Unterrichtstunden rund um Depression und Toleranz.

6. I. W. Gregorio - None of the Above (Rezension)
Die Protagonistin ist intersexuell, d. h. sie kann genetisch weder dem männlichen noch den weiblichen Geschlecht zugeordnet werden. Selten findet man intersexuelle Menschen repräsentiert, sodass großes Unverständnis herrscht. Dieses Unverständnis dafür führt dazu, dass sie in ihrer Schule gemieden und gemobbt wird. Obwohl Krissy selbst versucht mit ihrer neuen Erkenntnis zurechtzukommen, fällt es ihr immer schwerer von ihrem Umfeld akzeptiert zu werden. I. W. Gregorio gibt dabei tiefe Einblicke in die Intersexualität und schafft gleichzeitig Sensiblisierung für diese Menschen. Das Buch bildet die perfekte Grundlage für den Themenkomplex "Diversity and Gender".

7. Patrick Ness - More Than This (Rezension)
"More Than This" ist eine clevere Kombination aus Science Fiction und Philosophie, die für den Unterricht einiges an Potenzial bildet. Als Seth ertrinkt ist er in einer Welt gefangen in der er alleine scheint. Ist das die Hölle oder ist er in einer Zwischenwelt gelandet? Neben dem offenen Ende, welches Schüler*innen selbst weiterschreiben können, bieten sich viele Aspekte und Interpreationsmöglichkeiten, die im Unterricht für Debatten sorgen können.

8. Matt Haig - The Humans (Rezension)
In "The Humans" lernt ein Alien in Form eines Uniprofessors die Menschen Stück für Stück kennen. Eigentlich soll er verhindern, dass sich die Menschen weiterentwickeln, doch bald stellt er überraschend fest, dass ihm die Menschen am Herz liegen. Neben dem Witz ist der Roman eine Ansammlung davon, was die Menschheit seltsam macht. Es stellt soziale Regeln in Frage und bietet somit ordentlichen Stoff über das Menschsein nachzudenken.

9. Jandy Nelson - I'll Give you the Sun
Die beiden Zwillige Noah und Jude könnten nicht unterschiedlicher sein und trotzdem sind sie miteinander verbunden. Alleine ergeben sie keine gesamte Geschichte. Als sie mit 13 unzertrennlich waren, sind sie mit 16 kaum noch wiederzuerkennen. Es ist eine Geschichte um Kunst, Glauben und zuletzt auch um Selbstfindung. Neben Themen wie Homosexualität, Depression, Verlust und Geschwisterliebe, spielt Bildsprache eine große Rolle. Ein Roman voller Metaphern und Emotionen.

10. David Levithan - Every Day
Jeden Tag wacht A in einem anderem Körper auf und ist für einen Tag jemand anderes. Nur eins bleibt gleich: A ist immer 16 Jahre alt. Als A auf Rhiannon trifft, ändert sich sich vieles. Er/Sie will sie unbedingt wiedersehen und so versucht er/sie sie kennenlernen, jedes Mal in einem komplett anderen Körper, einem anderem Geschlecht.
Schüler*innen können hier einen eigenen Tag aus As Leben beschreiben und kreativ werden. Daneben stellen sich Themen rund um Gender und ob Liebe nur vom Geschlecht abhängt.


Welche Bücher hättet ihr gerne im Englischunterricht gelesen?

Rezension: Turtles All the Way Down von John Green

25 Oktober 2017 | 2 Kommentare

Ehrlicher John Green auf dünner Handlung

Lange musste man auf den neuen Roman von John Green warten. Der Druck auf dem Autor lastete schwer nach dem Megaerfolg "The Fault in Our Stars", der sich nicht nur lange auf Bestsellerlisten blieb, sondern einen großartigen Film hervorbrachte. Auch John Greens neuer Roman besteht wieder aus bekannten Elementen: Es gibt wieder Jugendlichen mit psychischen Problemen, die sich in Literatur und Nerdkultur baden, eine Freundschaft, die alles übersteht und in allen Lebenslagen hilft und nicht zuletzt geht auch um die Liebe über Umwege. Es sind wieder die gewohnten knackigen Dialoge, die sich in Philosophien verlieren und der Sternenhimmel unter dem die Charaktere liegen, dabei zu erwachsen wirken und doch nur Kinder sind, die alt und weise wirken, aber eigentlichts nichts wissen. Der Stoff ist also da, aber warum fühlt sich "Turtles All the Way Down" trotzdem so anders an?
Die Geschichte spinnt sich um die 16jährige Aza und ihre Zwangsstörungen sowie dem Vershwinden des millionenschweren Picketts. Als ihre Freundin Daisy darauf besteht das Mysterium um den Millionär zu lösen, um die Belohnung zu bekommen, hat Aza wenig Lust drauf. Auch wenn sie mit dem Sohn des Millionärs, Davis, schon als Kind gespielt hat, ist die Freundschaft zerbrochen. Doch um ihrer Freundin einen Gefallen zu tun, die das Geld für ihr Studium dringend brauch kann, überwindet sie sich und sie landen auf dem Grundstück der Picketts. Und die Begegnung mit Davis treibt ihre Gefühle und Gedanken in einen unaufhaltsamen Strudel.

Im Würgegriff der Zwangsstörungen

Daraus resultieren Ängste und Sorgen und die haben auch den Roman ordentlich im Griff. Zentraler Punkt der Geschichte ist Azas psychische Erkrankung und die spielt auch die Hauptrolle im großen Stil. John Green gelingt ein authentisches, unaufgeregtes Bild ohne dass er übertreiben muss. Man merkt, dass er selbst unter Zwangsstörungen leidet und nur zu gut weiß wie weit die Gedankenspiralen sich drehen bis man seine eigenen Gedanken nicht mehr hört. Sie sind intensiv, nachvollziehbar poträtiert und dabei voller Respekt und Rücksicht. Ein nacktes Bild von Zwangsstörungen, welches man selten in so einer Klarheit lesen darf. So geht um die eigenen Kraftreserven, dem Leben mit einen Kopf, der einen nicht gehorcht und wie Menschen in unserem Umfeld, die wir mögen, darunter leiden und es nicht verhindern können. Auch wenn man es nicht will und sich Vorwürfe machte, scheint Aza wie in ihrem Kopf gefangen und der Leser muss zusehen.
Nur die Handlung selbst findet dazwischen keinen Platz mehr. Der Plot ist fast schon zu schnell erzählt, die großen Überraschungen bleiben aus, stattdessen ist "Turtles All the Way Down" seltsam ruhig und unaufgeregt.  Zu ruhig, sodass man nur selten einen Draht zu den Figuren findet. Auch wenn Aza selbst großartig gezeichnet ist und gerade ihre Innensicht einen fasziniert und einen Beitrag dazu leisten kann, dass Zwangsstörungen von vielen Menschen besser verstanden werden können, wirkt der Rest steril. John Greens Königsdiszplin, auch den Nebencharakteren ein richtiges Leben einzuhauchen, ist weit weg von seinem Potenzial und spielen nur Statisten ohne richtigen Bezug zur eigentlichen Handlung. Sie verlieren sich in stichpunktartigen Ansammlungen von Eigenschaften und sind wie Checklisten. Auch so mancher Dialog wirkt steif und unkonzentriert, unabhängig davon das Aza sich schwer konzentrieren kann und oftmals abdriftet.

Dünner Plot

Die dünne Handlung hilft leider nur schwerlich weiter und tröstet nicht darüber hinweg wie seltsam leer vieles wirkt. Es läuft einfach nur so vor sich hin, ohne richtiges Ziel. Die Suche nach dem Vater ist halbherzig, die Geschichte der jungen Liebe von dem Problemen der Zwangsstörung gezeichnet, steckt sie trotzdem erzählerisch zurück und ist reduziert auf ein paar konstruierte Momente, die man nicht fühlen kann.
Auch wenn John Green ein realistisches Ende zeichnet und kein überbordendes Happy End, wird man das Gefühl nicht los, dass er den Roman nur als Kanal für seine Zwangsstörung nutzt, um sich selbst zu reflektieren. Dadurch hat er zwar ein faszinierendes und ehrliches Bild von Zwangsstörungen geschaffen, welches Betroffene wie Nicht-Betroffene gleichzeitig mitreißen wird, aber eine Rahmenkonzept scheint komplett zu fehlen. Der Roman steckt fest und tritt vor sich und bleibt an der psychischen Problematik hängen ohne seiner Protagonistin und ihrem gesamtem Spektrum gerecht zu werden. Dabei hätte Aza so viel mehr ein können als nur ihre Zwangsstörungen.

Fazit

"Turtles All the Way Down" zeichnet ein authentisches und intensives Bild von einer Jugendlichen mit Zwangsstörung, dem es am Story fehlt und über die psychische Erkrankung selbst nie wirklich hinauskommt.



  Dutton Books for Young Readers - Gebunden
  ISBN: 9780525555360   Seiten: 304

Rezension: Strobo von Airen

23 September 2017 | Kommentieren
Im Stroboskop sind wir doch alle irgendwie im Rausch der Musik und Drogen gefangen, oder nicht? Zumindest ist das Airen und zieht eine Line quer durch die Berliner Technoszene. Darüber hat er lange gebloggt und "Strobo" packt seine Texte in ein Buch. Ich bin spät dran mit dem Roman und zufällig darüber gestolpert.
Es ist eine Chronik eines Berliner Technolebens, das von Fallen und Desorientierung und der Suche nach Halt einen kompletten Drogencocktail mischt. Da ist es irgendwie egal, ob es MDMA, Ketamin, Speed oder sonst irgendetwas ist. Und trotzdem ist es kein klassischer Drogenroman, der davon schreibt wie sich die Spirale einfach unten dreht bis er am Boden liegt. Im Gegenteil. Stattdessen ist "Strobo" ein authentisches Abbild der Berliner Technoszene.

Ein neuer Blog

07 Mai 2017 | Kommentieren

Nun ist es soweit, lange habe ich hinter verschlossenen Türen an einem neuen Projekt gearbeitet. Mit skyvsthehunger.de wird es bei Skys Buchrezensionen noch etwas ruhiger werden. Der neue Fokus liegt bei mir klar auf dem Foodblog. Woran das liegt?
Ich bin schon sehr lange Buchblogger, es sind jetzt schon sechs Jahre um es genau zu sein und mir wurde Blog immer wieder zu eng. Die Foodthemen passten nie so richtig in das Bild und so wurde ich stetig unzufriedener. Es blieb nur noch ein logischer Schluss, dass ich mir einen zweiten Blog zulege, doch das bedeutet im Umkehrschluss erstmal, dass Skys Buchrezensionen ein wenig vernachlässigt wird. Wie es mit neuen Kindern ist, liegt der Fokus meist auf dem Neugeborenen. Natürlich werde ich mich weiterhin auch um diesen Blog kümmern, doch wer mich gerne begleiten möchte, kann mich gerne dort besuchen kommen. Ich würde mich sehr freuen!

Lesepause oder: Mein Gedächtnis ist kaputt

23 April 2017 | 10 Kommentare
Dann wollen wir doch mal. Wo haben wir aufgehört? Auf Seite zweihunderundsechsundsiebzig. Ganz schon lange her, oder? Hab ich es vor vier oder schon vor fünf Monaten zur Seite gelegt? Ich glaub, es war Dezember... Ja genau, da hab ich es nämlich noch vor der Vorlesung gelesen, bevor der komische Student kam, der mir über seine Lebensgeschichte erzählt hat. Die Kurzfassung: Er geht voll fancy mit seinen Kumpels nach Kitzbühl feiern. Erstick aber nicht am Korken vom Champagner. Wie auch immer. Ich weiß schon gar nicht mehr, warum ich es weggelegt habe. Wahrscheinlich fehlende Zeit oder Verzweiflung oder vielleicht war es auch Netflix. Es war bestimmt mal wieder Netflix. Wer lernt denn schon? Wer macht schon was für die Uni? Niemand... absolut niemand. Ja, Papierhaufen, ich hör dich ja schon!
Wo waren? Achja, bei dem Buch. Ich fand es ja isher doch eigentlich ganz gut. Manchmal sind wir Buchmenschen doch etwas seltsam emotionsgesteuert, was unsere Literatur betrifft. Vielleicht hat es einfach nicht gepasst oder ich hatte da gerade keinen Bock drauf. Was weiß ich!
Naja, nun habe ich die Seiten wieder aufgeschlagen und siehe da... ich weiß nichts mehr so richtig. Wart mal, wer ist der Typ? Hä? War der schon mit der zusammen? Echt jetzt? Hab ich das vergessen? Achja, klar... Da war ja was. Hat sich ja angebahnt. Ach und das war gleich nochmal... das... Keine Ahnung. Wovon reden die da?! Steht da vorne noch was drinnen? DIE HATTEN SEX?! WANN?! Ich finde zumindest die Stelle nicht mehr. OH MEIN GOTT! So ergibt sich der ein oder ungewollte Plot Twist ganz von alleine. Danke, liebes Gedächtnis.