Spar beim Buch: Sonderausgaben

12 Oktober 2011 |

Sonderausgaben gibt es in vielen Formen. Und alle haben ihre Vor- und Nachteile. Doch eines spricht für alle: Sie sind günstiger als ihre Vorgänger und büßen an ihren Inhalt nichts ein. Es lässt sich am besten wie folgt zuordnen:

Schuber
Wer warten kann bis alle Teile einer Trilogie oder Reihe erschienen sind wird feststellen, dass am Ende oft Schuber auf dem Buchmarkt zu finden sind.
Vorteil ist dabei ganz klar die Optik. Oft geben die Buchrücken der einzelnen Bücher zusammen ein zusammenhängendes Bild, welches einfach ein Highlight im Regal ist. Nachteil ist leider die Wartezeit bis ein solcher erscheint und man ein gewisses Risiko eingeht, wenn man alle Bücher einer Reihe sofort kauft. Am Schluss gefällt einen nicht einmal der Eröffnungsband und der Rest der Serie verstaubt ungewollt und ungelesen im Regal.

Gesamtausgaben/Sammelbände
Ein Buch, alle Teile. So lautet die Devise bei den Gesamtausgaben und Sammelbänden. Hinter Buchdeckeln erstreckt sich damit eine Reihe komplett in einem Band.
Nachteilhaft ist hier oft die Qualität. Hier wird öfter einmal gespart und oft die damit entstandenen Wälzer unhandlich zum Lesen. Wer hält gerne schon stundenlang einen 1500-seitigen Schmöker in den Händen, der das Halten mit der Zeit schwer macht?

Sonder-/Aktionsausgaben
Bestimmte Verlage wie Rowohlt bringen Zeit bei Zeit ihre Bestseller in spezieller und vergünstigter Form auf dem Markt. So werden populäre Bücher zum Verkauf in neuem Glanz angeboten.
Wo es am Preis stimmt, schadet dann leider oft die Optik. Während die „Originale“ noch passende Cover besitzen, wird hier oft auf spezielleres verzichtet und stattdessen, passend zur Aktionsserie, zu einfachen Buchgesichter gegriffen.

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