This is Halloween

31 Oktober 2011 |

Die Nebelschwaden verschlucken die Stadt und begräbt sie in seinem Weiß. Die Kälte verschlingt die Wärme eines jeden Menschen und lässt ihn Erzittern. Dunkle Geister steigen von der Unterwelt hinauf und warten darauf aus dem Dunst herauszutreten, dich zu berühren, dich zu spüren und in die Finsternis zu treiben. Kalt geht es deinen Rücken hinab und du merkst deinen stockenden Atem als etwas durch dich hindurch zu fahren scheint. Ein Schrei in der Ferne bringt weitere Beben in dir hervor und leise hörst du einen Raben krächzen, mitten in die Stille hinein und schwarz wird es vor deinen Augen. Deine Seele merkt wie schwer der Körper wird in dem sie steckt und die letzten Atemzüge verlassen deinen Mund. Das schwarz verschlingt, nimmt dir das Weiß vor deinen Augen und deine Seele aus dem Schatten, die schwebend liegend auf den Boden ist, wird sich nie mehr erheben. Nimmermehr.

Heute ist Halloween. Der Tag vor Allerheiligen. Ursprünglich ein Brauch aus Irland wird es heute überall gefeiert. Jack O'lanterns stehen überall und das Grinsen des Kürbis begrüßt dich an jeder Straßenecke.
Es ist der Tag der Gespenster, der Dämonen und der Süßigkeiten und vor allem der Tag des Horrors.

Damit man in Halloweenstimmung kommt, gibt es hier einmal eine kleine Hommage an Edgar Allan Poe, der Begründer der Schauergeschichten. Vincent, der Stop-Motion-Kurzfilm von Tim Burton, orientiert sich an das Gedicht der Rabe und wird von Vincent Price, ein berühmter Horrordarsteller, vorgetragen.

Das Gedicht, auf das sich bezogen wird, ist The Raven von Edgar Allan Poe, das wohl bekannteste Werk von ihm. Ein lesenswertes Gedicht.

Somit wünsche ich allen ein:
Happy Halloween!

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