Zerrissene Seiten: Das Einsiedlerleben des männlichen Lesers

19 August 2012 |

Man sieht nach rechts, man sieht nach links und sieht nur Frauen aller erdenklicher Formen, Farben und Altersklassen. Rund, kantig, markant, sexy, alles dabei. Ein Paradies, ein Manifest an Weiblichkeit, eine Augenweide nach der Anderen. Die Mutter mit drei Kindern bloggt neben der Vierzehnjährigen, die versucht sich selbst zu finden und den Weg des Blogs eingeschlagen hat. Die Literaturstudentin debattiert mit der Lehrerin über neue Bücher und die Gymnasiastin verfasst ihre Rezension, wie es nach Lehrbuch gelehrt wird und beweisen allesamt: Intelligenz und Schönheit sind zwei Dinge, die sich nicht ausschließen.

Und nichts, aber auch gar nichts, lässt darauf schließen jemand Männliches zu finden. Als männliches Wesen, welches ein Buch zwischen den Finger hat, ist man eine Ausnahme geworden. Damals ein Zeichen von Männlichkeit, heute ein Zeichen von geglückter Emanzipation. Die Frau hat erfolgreich den Mann verdrängt von seinem Kritikerposten.
Als männlicher Blogger steht man dann erstmal erstaunt da, heroisch, mit voller Potenz, Eloquenz und Intelligenz sieht man sich im Wettstreit mit wahren Recken und findet plötzlich Frauen mit Federkiel und Tinte wieder. Man kämpft gegen die weibliche Front mit eigener Handschrift und will siegen, siegen, siegen und sieht der nächsten Welle entgegen, alleine, ganz alleine ohne jegliche Hilfe.
Wo ist der Rest der männlichen Sippe hin? Es weiß keiner zu sagen... in der Blogosphäre ist sie nicht zu finden. Als hoher Literaturkritiker in der Zeitung ein Must-Have in der Collection, in der kleinen, sich immer weiter entwickelten Bewegung der Bücherblogs, ein schierer Missstand, etwas was fehlt. Im Lager "nicht verfügbar". Der männliche Blogger, ein Mysterium, ein Phänomen, etwas, was es nicht mehr gibt. Und nicht nur der männliche Blogger, der offen zu seinem Lesen steht, fühlt sich allein. Auch die Frauenwelt fehlt ein Stück ihrer Lesewelt.

Heute sieht die Rollenverteilung des Lesens folgt aus:
Junge Mädchen suchen sehnend nach einem männlichen Gleichgesinnten, jemand der liest, sie in Verfilmungen entführt und mit ihr, über deren schlechte Seiten lacht, während sie über die Lieblingszitate streiten und dahinschmelzen in den Wörtern aus Macht. Sie erträumt sich ihn und findet ihn nie in Wirklichkeit.
Die Studenten haben WG-Partner, in deren Armen sie liegen, die nicht über die Unibücher hinauskommen und die lesende Literaturstudentin mehr belächeln als wirklich ernst nimmt.
Die Mütter haben Gatten, die mit ihren Männer lieber zum Frühschoppen, statt zum Frühshoppen gehen, und sie alleine durch die Regale der Buchhandlungen streifen, sich in Liebesromanen phantasierend, hoffend, vielleicht jemand mit der selben Passion zu finden. Bei ihren Söhnen versuchen sie ihre Leidenschaft zu vermitteln und scheitern an Videospielen. Wenn er einmal einen Comic in die Hand nimmt, ist es für sie ein tränenrührender Moment.

Nein, als männlicher Leser ist man nicht bekannt. Denn man(n) schämt sich zu lesen und tut es unentdeckt und unausgesprochen. Sie sind in einem Geheimbund versunken, mit dem stummen Einverständnis nie über das Lesen zu sprechen, sich nie offen zu zeigen um die Schwäche und den Makel "ein Leser zu sein" nicht zu zeigen, um ihren Status zu bewahren.

Das junge Mädchen liebt eventuell den Leser und weiß es gar nicht.
Die Studentin schaut in die Augen ihres Mitbewohners und hat einem Buchfanatiker vor sich.
Die Mutter hat einen Mann, der nur sagt, dass er frühschoppt und doch im Park seine Zeit mit Lesen verbringt.

Nein, der männliche Leser ist da, aber nicht erkennbar, er muss hervorgeholt geworden. Er liest, aber beschämt, mit dunkler Maske in der Ecke kauernd, das Cape um sich geschlungen, die Kerze über das Buch haltend, als wäre man ein Monster, was verbotenes tut. Er verschlingt einen Roman nach dem Anderen und weiß sehr wohl, was Frau momentan am Liebsten liest, was sie mag und schmökert es selbst. Er macht es nur nicht öffentlich, weigert sich zu outen.
Man(n) ist eine Insel und sehnt sich nach Gleichgesinnten, doch spricht aus Angst nicht darüber, man verschweigt es den besten Kumpel gegenüber, aus Scham… aus Scham sich des Lesens hinzugeben.
Dabei wird gerade ein Mann, in die Hände von Leserinnen zu Königen herhoben.  Sagt einer heraus, er ist männlich, Single, liest und steht dazu, darf er seinen Mann stehen und sich der Flut der Anwärterinnen stellen. Denn die Königinnen der Bücherreiche suchen Könige.
Es ist wie bei der Zalando-Werbung. Kreischend rennen sie auf einem zu und man hat keine Chance mehr sich zu retten, man ist umringt, bekommt Heiratsanträge und wird entführt. Man ertrinkt in der Weiblichkeit und findet sich in einer neuen Welt wieder. Der Axe-Effekt war gestern! Meine Herren: Schnappt euch ein Buch und schreit: "Ich bin Leser!" und sie werden kommen, alle, schnell und man kann sich nicht mehr retten vor ihnen.
Aber der erste Schritt ist die Akzeptanz, die Akzeptanz anders zu sein, etwas "unmännliches" zu tun und wird belohnt, seine Männlichkeit mit Wahrheit bewiesen zu haben.

Also raus aus dem Einsiedlerleben und rein ins pralle Leben. In Nächte, wo man gekuschelt in eine Decke gewickelt ist, ein Mann, neber der Frau, gemeinsam lesend, sich anlächelnd, anschmiegend und der Stimme des Partners lauschend, während man vorliest. Und je erotischer das Buch, so erotischer die Stimme... und dann klappt es nicht nur mit der Ehrlichkeit zu sich selbst, sondern auch mit ganz anderen Dingen. Lesen ist also doch gar nicht so unmännlich.

Kommentare:

  1. Mhh.. also als ich mein Praktikum bei Thalia gemacht habe, sah ich da fast so viele Männer wie Frauen. An manchen Tagen sogar fast schon mehr. :) Alle begeistert am stöben und kaufen. Oft auch nach Empfehlungen für sich selbst nachgefragt.

    Manchmal habe ich aber auch das Gefühl, dass viele Männer das eher im "Heimlichen" bzw "Stillen" tun. Schön, was du dazu geschrieben hast.

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    1. Man muss sie aus der Versenkung holen, aber es gibt sie :D

      Ja, in der Buchhandlung kann man das aber schwer abschätzen. Kann ja auch sein, dasss ie ein Geschenk kaufen gehen ;)

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  2. Hach, ich bin begeistert! *-*
    Deine beste Zerrissene Seite, wie ich finde! Besonders, weil das ja schon halb im KäKuLa wiederzufinden ist! xDDD Ich bin gerade so hibbelig, poste das mal ins KäKuLa, ich bin gespannt auf deren Reaktionen! :D:D *hüpf*

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  3. Genial! :D
    Wie Recht du hast, das sieht man ja im Käkula. Wir stürzen uns auf jeden Mann der sich zu uns verirrt xD
    Ich bin noch nicht lange Leserin, finde aber die Zerissenen Seiten jetzt schon toll ;)

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    1. DAs Käkula war der Auslöser und die Quelle dafür :D

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  4. Wirklich super Artikel :)
    Ich frage mich auch immer wieder, wo denn die männlichen Leser mit ihren Blogs sind. Ich verfolge knapp 300 Blogs und nur zwei davon gehören einem sich bekennenden männlichen Leser - echt schade eigentlich! Ich mag Jungs die lesen eigentlich sehr gerne.
    Bei uns zu Thalia kommen eigentlich immer nur Männer, wenn sie Mangas kaufen wollen, anstatt einen etwas anspruchsvolleren Roman beispielsweise :(

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    1. Gibt leider sehr wenige... ich weiß insgesamt von 4 (mit mir eingeschlossen). An sich wirklich schade.

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  5. Höh? Mist! -.- Mein Kommi ist verschwunden! xD
    Also nochmal: Ich find lesende Männer auch richtig toll! <3
    Finde es schade, dass es nur so wenige gibt!

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  6. Ein super Beitrag, Sky, hab mich köstlich amüsiert! Euch lesende Männer gibt es leider wirklich nur in der Unterzahl, ich kenne auch bloß vier männliche Buchblogger :-/ Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben - also los, Mädels, ködert eure Freunde mit Büchern, schleppt sie in die Buchhandlungen und Bibliotheken! *lach*
    Zum gleichen Thema hab ich übrigens erst neulich eine Diskussion bei amazon gelesen, die ein bisschen Mut macht: http://www.amazon.de/forum/romane/ref=cm_cd_tfp_ef_tft_tp?_encoding=UTF8&cdForum=Fx32TE8CKNH7QZ1&cdThread=Tx1DAY39O6WL2WX
    Liebe Grüße!

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    1. So ist es richtig! :D Ich guck mir die Diskussion an ,)

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  7. Leider verstecken sich die lesenden Männer bei mir viel zu gut. -.- Oder es gibt sie, nur sind die schon vergeben.

    Ich hoffe aber, dass sich iiiiirgendwann MEIN Kerl auftaucht und ganz zufällig sehr gerne ließt. ;)

    Ich kennen deinen Blog tatsächlich gar nicht. :D (ich bin die, ausm Käkula!) Bin mal Leserin geworden. ;)

    LG, Lydia

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    1. Ach... nicht aufgeben. Wenn nicht, frag einfach mal dezent nach. Ruhig Mut, es lesen mehr, als man glaubt :D

      Ah, freut mich. Hoffentlich bleibst du!

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  8. "Der Axe-Effekt war gestern! Meine Herren: Schnappt euch ein Buch und schreit: "Ich bin Leser!" und sie werden kommen, alle, schnell und man kann sich nicht mehr retten vor ihnen."

    Ganz genau SO wird es sein. Ich bin da auch überzeugt von :p

    Ich bin dafür, eine Initiative für männliche Blogger zu starten. Allerdings musst du bedenken, dass du dir den Axe Effekt versauen könntest- Sobald Angebot und NAchfrage im Einklang sind, müssen sich die kreischenden Königinnen ja auf mehrere männliche Blogger aufteilen. Du natürlich, der sich momentan noch in einem Verhältnis von ca. 1:200 als absoluter König begreifen darf, wirst dir zu diesem Zeitpunkt natürlich die Creme de la Creme der dir zurennenden weiblichen Lesegemeinde schon abgeschöpft haben. Glücklich der, der dem Zeitgeist vorhereilt! :p

    Ps: Captchas kill comments. ;)

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    1. *abbrech vor Lachen* Treffender hätte ich es nicht formulieren können *Lachträne wegwisch*
      Aber nein, ich hab nicht abgeschöpft :) Könnte ich aber noch tun.

      Und was hat jeder gegen Captchas. Ich erkenne die immer... und ich bin kurzsichtig und hab ne Brille auf der Nase (oder Kontaktlinsen im Auge, die ich bevorzuge).

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  9. Sehr gut geschrieben. Du solltest doch irgenwann mal selbst ein Buch schreiben/veröffentlichen, könnte interessant werden. Also, in Hamburg sind mir schon vorwiegend männliche Leser ins Auge gestochen, besonders in der U-Bahn kann man das sehr oft sehen. Was die Blogs angeht, das ist wirklich sehr Schade. Ich kenne auch nur ingesamt (dich eingeschlossen) 2 männliche Blogger und die Beiträge sind doch recht ansprechend. Aber ich kann dir versichern, du machst das alles hier mit sehr viel Eloquenz und Intelligenz und hoffe du wirst bald Gleichgesinnte finden, die Ihr Cape abstreifen und vom Dunkel ins Licht finden. Hoffentlich alsbald. Aber ob ihr dann siegen, siegen, siegen werdet, das wird sich dann zeigen. ;)
    Ne, im ernst, ein ganz amüsierender, Augenzwinkernder, interessanter Beitrag.

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    1. Na der Showdown zwischen Mann und Frau hört ja niemals auf! :D Der wird immer fortgeführt werden. Liegt einfach schon in der Natur der Sache, weil wir einfach... Grundverschieden sind *räusper*

      Freut mich. Buch ist übrigens in Planung, also ich schreibe daran :D Ob's veröffentlich wird, ist wieder was anders.

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  10. Hallo Sky,

    O.K. männliche Blogger eine schwierige Sache. Also mit Dir kenne ich jetzt drei Männer hier im Internet mit Bücherbloggs.

    Ich denke mir, dass Problem fängt schon in der Jugend an, plötzlich gibt es keine Bücher mehr für Jungs, alles wird mehr oder weniger für die weiblichen Leserinnen von den Autoren und Verlagen auf den Markt gebracht, es fehlt an männlichen Helden in den Büchern, meist sind nur die Männer/Jungs als Statisten gut für ne Nebenrolle oder in der Loverrolle.

    Früher hat es wirklich viele männliche Helden gegeben, "Der Graf von Monte Cristo" usw. Die ganzen Karl May-Bücher überall der Mann als Held/in Der Hauptrolle.

    Und heute...Panem, Starter, der Zirkel überall nur Mädels/Frauen.

    "Vollendet" "Fledermausland" "Fausto" Die Bücher von Miriam Pharo, Bücher von Alice Gabathuler, der letzte Schatten Schnitzer, Ursula Poznanski-Bücher, die Alchemie der Unsterblichkeit, Toter gehts nicht, die Wächter, Mission Clockwork, da sind Männer/Jungs die Helden.

    In vielen Bereichen gibt es noch keine Gleichberechtigung, aber auf dem Büchermarkt haben die Mädels das Geschehen fest in der Hand, meiner Meinung nach!!


    LG..Karin..

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    1. Stimmt leider. Der Markt wird auf Frauen ausgerichtet und nicht auf Männer. Leser sind heute die geringere Zielgruppe, weil die weiblichen Leser überwiegen.

      Jungen werden doch mittlerweile auch in ein Bild gepresst. Er muss Videospiele spielen statt zu lesen. Es hängt sehr viel mit drinnen. Erziehung, Rollenbilder, Klischeebilder... nur das "weibliche" Helden in der Literatur sind? Nein, daran liegt es nicht allein.

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    2. Stimmt leider. Der Markt wird auf Frauen ausgerichtet und nicht auf Männer. Leser sind heute die geringere Zielgruppe, weil die weiblichen Leser überwiegen.
      ____

      Naja, wenn ich an der Erfolg von Tom Clancy denke oder an Lee Child mit seiner Jack-Reacher-Reihe...die sind kaum auf Frauen ausgerichtet. Krimis sehe ich als neutral an.

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  11. Mein Freund liest. ;) Gestern lasen wir nebeneinander im Bett und haben uns um den Lichtkegel gestritten. Romantisch, oder?^^
    Und sonst ist mein Hobby, ihm die Harry-Potter-Bände vorzulesen. Wir sind gerade bei Band 5.^^

    Dein Post hat eine wunderbare Ästhetik in sich. Schreibt du eigentlich auch professionell?

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    1. Nein, eigentlich nicht. Aber freut mich, dass man es glauben könnte :D

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  12. Dein Posting gibt wirklich Stoff zum Nachdenken.... aber zum Glück habe ich einen guten Kumpel aus Studienzeiten, der ein absoluter Bücherwurm ist, regelmäßig zur Buchmesse fährt und mit dem man über Bücher, Bücher Bücher!! quatschen kann. Es gibt sie also noch, die lesenden Männer! ;-)

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    1. Freut mich, dass du einen gefunden hast. :D Die Welt ist nicht dem Untergang geweiht!

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  13. Ein wirklich genialer Post! :D Und du hast wohl sowas von recht, die lesenden Männer verstecken sich alle nur ;)
    aber mal sehen vll. ändert sich das ja wirklich mit der Zeit!

    LG Kersi

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  14. Damit du nicht so ganz einsam bist ;-)bzw. dich einsam fühlst, hier Links zu männlichen Bloggern:

    http://jargsblog.wordpress.com/
    http://dystopischeliteratur.org/
    http://durchleser.wordpress.com/
    http://www.derschoeneblog.de/

    Gibt sicherlich noch weitere.

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    1. Ausnahmen bestätigen die Regel :D Aber schön, dass es doch ein paar mehr gibt als mich :)

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    2. Hallo Sky,
      ich stimme dir zu, dass es mehr weibliche als männliche Buch-Blogger gibt, allerdings finden sich da doch mehr als 4: Hier nur mal drei (aus der Sparte SF) von meiner Linkliste:

      http://s292266560.online.de/
      http://www.schriftsonar.de/
      http://schundliteratur.blogspot.de/
      http://shaneschofield.blogspot.de hier: Bücher und Filme - sind dafür aber auch gleich mehrere Männer :)

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    3. Oh, männlicher Besuch!

      Sind wohl doch mehr... jetzt bin ich überrascht und gleichzeitig irgendwie doch nicht. In der Sparte SF ist der Mann beheimatet (ich nicht... eins der wenigen Genres, denen ich einfach nichts abgewinnen kann.).Ist jetzt Klischee: Aber ich habe selten Leserinnen, die sich durch den technologischen Sci-Fi-Dschungel wagen.

      Aber freut mich wirklich, dass es männliche Leser und Blogger gibt! :) Und ich glaube nicht, dass es sie nicht gibt... aber sie sind unterlegen. ;)

      Außerdem kam mir jetzt dadurch noch eine gute Idee für eine "Zerrissene Seite". Dafür schon einmal Danke :) Nachlesbar irgendwann hier auf den Blog

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  15. Hallo Sky,

    nun, da bin ich anderer Meinung, denn genauso wie Mädels wollen auch Jungs, wenn sie lesen mit der Romanfigur mitleiden/handeln also indiffizieren und da fehlt es deutlich auf dem Buchmarkt an jugendlichen Helden.

    Früher war das halt anderster..z.B. Die Schatzinsel, ein Klassiker ...und wer erzählt die Geschichte und ist zugleich der Held?..ein kleiner Junge.


    LG..karin...

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  16. Männer, die lesen, gibt es eigentlich ganz viele - nur leider gehört mein Freund nicht dazu *grml* . . . Männer, die einen Buchblog führen, gibt es aber kaum . . . oder vielleicht einfach nicht in dem Bereich, in dem "wir" bloggen . . .
    Nach meiner Erfahrung lesen Männer vor allem Krimis & Thriller und Sachbücher. Ich arbeite hobbymässig in einer kleinen Bibliothek und ich würde sagen, da halten sich Männer und Frauen etwa die Waage. Die LesER sind aber eher etwas älter und lesen die oben genannten Genres . . . vielleicht müsste man die BuchbloggER also bei Krimi und Thriller - Blogs suchen?
    Oder aber lesen die MännER einfach "nur" die Bücher und wollen danach nicht darüber "reden"? Das wäre ja auch wieder so ein Klischee, das man bedienen könnte . . .

    lG Favola

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