Buchneurosen: Eine Einführung

13 April 2014 |

Die Bibliophilie ist schon ein lange bekanntes Problem der Weltbevölkerung. Jeder Fünfte ist gefährdet in diese Krankheit zu rutschen, die Dunkelziffer scheint noch höher zu liegen. Neben anderen Süchten, zählt sie unüblicherweise auch zu den Leidenschaften, die durchaus zu Problemen führen kann. Zwar wirken Bücher wie eine Droge, haben aber nicht immer ausschließlich negative Einflüsse auf Leidende. Je nach Literaturart und -gattung gelten andere Maßstäbe und Betrachtungsweisen. Experten sich nicht immer einig darüber inwieweit das Lesen unser Leben beeinträchtigt
War das Spektrum der Krankheit in frührer Zeit durch den flachendeckenden Analphabetismus gering und schwer erforschbar, haben wir heutezutage, trotz medialer Beeinflussung, eine starke Ausprägung verschiedener Krankheitsbilder, die unter den "Buchneurosen" bekannt sind.
Sie sind Abspaltungen von Bibliophilie, die unter Lesern, gerade in der heutigen Zeit, immer öfter verbreitet sind. Oftmals harmlos für die meisten Betroffenen, können diese aber in schwerwiegende psychische Einschränkungen enden, die sie selbst und ihre Umgebung schwer belasten. Welche Krankheiten damit einhergehen stellt mittlerweile einen wichtigen Punktk in der Psychotherapie da. Bisher verkannt, wird mittlerweile eine Vielzahl an Betroffenen gemeldet.
Diese speziellen Krankheiten sind von vielen Faktoren abhängig, die hier einzeln veranschauchlicht werden sollen. Nicht jede Buchneurose ist rein negativer Natur, so dass Feinheiten innerhalb der Behandlung sehr wichtig sind und Früherkennung ein wichtiger Parameter für erfolgreiche Gegenmaßnahmen darstellt. Je früher die Patienten sich und ihre Krankheit annehmen, desto leichter ist es für den Therapeuten Zugang zu den Erkrankten zu finden und Folgeerkrankungen einzudämmen oder gar zu verhindern.
Viele haben Angst sich dieser Krankheit anzunehmen. Sie gilt als stigmatisiert und wird nicht immer offen ausgelebt. Manche Patienten haben sie auch als eine Art Fetisch beschrieben, der sie dazu zwingt, diese Leidenschaft im Untergrund zu betreiben. Leser, egal ob unter Buchneurosen leidend oder nicht, gehören zu gesellschaftlichen Randgruppen und werden oft von Leuten, die sich anderen Medien wie Fernsehen oder Internet hingezogen fühlen, stark beeinträchtigt. Die Scham spielt hier eine wichtige Rolle für Erkrankte, die sie dazu zwingt, keine Hilfe zu akzeptieren, damit sie nicht noch tiefer auf der sozialen Leiter rutschen. Dies ist aber ein Trugschluss, der nur auf den Vorurteilen gründen, die dieser Krankheit anhaften. Viele sind einfach zu unaufgeklärt um auch den positiven Einfluss zu erkennen.
Diese Reihe soll daher ein Leitfaden für alle sein, die sich dieser Krankheit stellen müssen und möchten und Betroffenen helfen ihre Krankheit zu akzeptieren wie auch ihrem Umfeld Symptome frühzeitig zu erkennen um ein Abdriften in Extrema verhindern zu können.

Kommentare:

  1. Hm bei dir weiß man nie, ob es nun ironisch gemeint ist, oder nicht... :/ Trotzdem freue ich mich auf dieses Special! :)

    Liebste grüße
    Tabea

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  2. Ich freu mich schon total auf deine Reihe :))) Durfte ja schon mein rein lunzen und es ist sooo toll xD ♥

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  3. Endlich einma jemand, der die Zeichen der Zeit erkannt hat und sich dieser ernstzunehmenden Erkrankung widmet! Der die Hilfeschreie in Form von meterhohen SUBs als solche erkennt und eine Therapiemöglichkeit für Betroffene anbietet.
    Ich bin schon sehr gespannt und hoffe, dass es uns Erkrankten damit ermöglicht, wieder ein normales Sozialleben zu führen. Aufklärung ist alles.

    Liebe Grüße
    MelMel

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    1. Es konnte einfach nicht mehr so bleiben... die Forschungen schreiten immer weiter voran und ich hoffe, dass mit dieser Reihe die Volkskrankheit anerkannt wird und sie bekämpft werden kann!

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