Zerrissene Seiten: In Gedenken an die gefallenen Blogs

13 August 2014 |
Eine Welle überfällt die deutsche Buchbloggerszene. Ermittler sehen sich vor einem Rätsel und Spuren scheinen im Sand zu verlaufen. Doch irgendjemand treibt sein Unwesen und bringt deutsche Buchblogger dazu ihre Blogs zu schließen, sich abzuschotten und nie wieder aufzutauchen. Bisher gibt es noch keine nennenswerten Beweise, um die Übeltäter zu finden. Die Opfer hüllen sich in Schweigen. Welch grausame Umstände haben wohl zu diesem Kollektivtod geführt? Das Spiel scheint viele Blogs in den Suizid zu treiben und ihre Posts sind plötzlich gelöscht. Seiten getilgt, alles weiß und nur noch Fehlermeldungen. Und es scheint erst der Anfang.

So sieht es mittlerweile leider aus. Wer vor ein paar Jahren mit dem Bloggen rund um die Bücher angefangen hat, muss sich Entwicklungen stellen, die aus Ökonomisierungsprozessen entstanden sind. Buchbloggen war früher ein Einzelphänomen, heute ein Masseninstrument, welches ernst genommen wird und sich immer weiter in die Presseabteilungen der Buchwelt kämpft. Nicht umsonst flattern plötzlich Anfragen zu bezahlten Posts, Werbung und Netzwerken in die virtuellen Postfächer ein. Seriösität ist da manchmal eher Nebensache, der Profit stimmt, die Kasse muss klingeln.
Und deswegen machen Leute dicht? Ist doch toll! Aus dem Hobby kann man endlich einen Beruf machen. Nun, wer das machen will, darf das gerne tun. Wer die Möglichkeit besitzt seinen Blog zu waschechten Euro-Scheinen zu machen, dem sind die Möglichkeiten und das Handswerkszeug jetzt gegeben. Wir sind etabliert, wir wachsen, wir bilden eine Meinung, eine anscheinend höhere Tragweite als früher. Innerlich können wir uns dafür feiern. Die Bloggerszene freut sich, alles scheint in Ordnung zu sein.
Wäre da nicht das böse Wort: Wettbewerb. Wo Angebot (Blogs) und Nachfrage (Verlage) aufeinandertreffen entsteht ein Markt. Und da entsteht nun einmal auch Wettbewerb. Früher, wo jeder nur mal ab und zu, vielleicht, eventuell mit ganz viel Glück und Betteln noch was erhalten hat, planen Publisher heute ganze Aktionen, um sich die Gunst der Blogger zu erhaschen. Bitte lies doch den Roman für uns, okay? Mach dafür ein wenig Werbung. Mach ein Bild auf Instagram, teile es auf Twitter und klatsch den Trailer auf deine Facebookseite. Sharing is caring!
Das heißt, damals, als die Szene erstmals ihren Anfang nahm, hat man sich untereinander ausgetauscht, sich gemocht und geholfen. Man war eine Familie. Gab natürlich auch Streit wie überall auch. Nicht alles war Harmonie, doch trotzdem war die Konkurrenzdruck ein Anderer. Da war Freude, wenn jemand mal was erhalten hat. Da freute sich die Szene, da freute sich der Blogger, der mal was im Briefkasten hatte.
Heute klingt das schon anders. Da ist nur noch Neid. Warum hab ich das nicht bekommen? Ich bin besser, als die Olle da. Boah, warum kriegt die S***** was und wieso ich nicht. Kaum zu glauben, dass DIE!!! die Aktion mitmachen darf. Warum haben die mich nicht gefragt? Ich bin viel besser. Die ist doch hässlich. Was dreht die überhaupt Videos über Bücher. Da kriegste ja schon das Kotzen, wenn du ihre ungeputzten Zähne siehst
Ellbogen ausgefahren, Messer gezückt und Knarren gekauft und es wird eingedroschen. Hassmails machen die Runde, Gerüchteküche wird angeheißt. Getuschel, Gelächter und Ausgrenzung. Fair sein war gestern. Wer heute mitspielen will, muss die Leute fertig machen. Ich blogg dich weg, Alter! Die Rezension ist abgeschrieben, meld ich den Verlag. Dann kannste einpacken! Bekommste nix mehr!
Du schnorst dich doch eh nur durch bei den Verlagen. Was fällt dir ein überhaupt anzufragen! Ich bekomme Rezensionsexemplare, weil ich einfach geiler bin. Best Blogger in the hood.

Jeder Blogger kann davon ein Lied (Leid?) singen, dass die Konkurrenz einen runtermachen will. Jeder hat schon Kommentare mal erhalten, wo er blöd angemacht wurde. Haterkultur kann man es nennen oder einfach Aufmerksamkeitsdrang. Fakt ist, darüber spricht leider keiner, es tut dem Bloggerherz weh. Je öfter man es hört, desto mehr glaubt man es, zweifelt an seinen Fähigkeiten, fühlt sich in der Szene nicht mehr wohl, bis man den Blogsuizid wagt. Löschen, fertig, aus. Bin weg. Raus hier.
Manche kehren zurück, nachdem sie Abstand bekommen haben. Neu gestärkt und mit neuer Kraft. Neue Ideen bringens ie mit und geben sich wieder dem Kampf. Andere bleiben für immer verschwunden. Digital abgetaucht, weil sie nicht mehr konnten.
Dabei vergessen alle, dass dies kein reiner Wettbewerb ist. Sie gar nicht so viel Aussagekraft haben wie sie alle gerne meinen, sondern nur ein Mittel für Andere sind. Rezensionsexemplare sind keine Pokale, sondern ein Anzeichen, dass man profitabel ist. Als Werbeplattform geeignet.
Post von Verlagen zu bekommen ist nicht immer ein Grund zu sagen, ich bin der Größte, denn die Qualität ist hier oft eher ein Gastspiel. Klickzahlen, Leser, Reichweite. Die braucht man, die erkämpft man sich halt in denen andere fertig macht. Wer neu dazukommt, wird gleich eingeschüchtert und darf wieder umdrehen. Wer will noch einen Blog mehr! Niemand! Die B**** kann bleiben, wo sie ist.
Wir sind schon lange keine freien Leute mehr, wir sind Werbestrategien. Kostengünstige Werbeplattformen und auch noch stolz drauf. Und damit gefangen in einem wirtschaftlichen Modell, wo wir unsere Kunden der Konkurrenz wegschnappen müssen. Auch mit aggressiven Methoden. Kollegiales Handeln? Jeder ist sich selbst der Nächste. Manchen ist es zu viel, manche spielen da gar nicht mit, werden trotzdem Opfer. Der Ausstieg ist oftmals zu verständlich.

Und was bleibt jetzt? Was bleibt jetzt hier überhaupt noch zu sagen? Man könnte Seiten füllen, Beispiele anhängen und erörtern, debattieren, diskuktieren und es würde nichts ändern. Eigentlich gibt es nichts mehr. Außer Trauer, nostalgische Gedanken an ein früheres und schönes Bloggerleben. Utopische Gedanken, die sich ins Exil verabschiedet haben und Buchblogger, die sich gegenseitig die Köpfe blutig schlagen. Wo das enden wird? Schaut euch einfach mal die Fashion- und Beautyblogs an, dann wisst ihr es. Und wir wissen alle, wir sind alle selbst daran Schuld.
Kleiner Tipp für alle: Zur Kreuzigung? Jeder nur ein Kreuz und dann links.

Kommentare:

  1. Hallo,
    danke für diesen tollen Beitrag. Ich habe erst vor Kurzem mit einer Blogger-Freundin telefoniert und über genau dieses Phänomen gesprochen: Dass immer mehr Blogs plötzlich in der Versenkung verschwinden, dass alles wie ein Wettbewerb ausgelegt wird und dass sich manche Blogger zu Grüppchen zusammentun und gegen die anderen "bashen", beziehungsweise sich als Haute Volaute der Bloggerszene betrachtet - ganz unabhängig, ob sie über Bücher, Fashion oder Essen bloggen.
    Ich finde es wirklich schade, welche Entwicklung alles genommen hat. Es zählt für die Verlage nur noch die Quantität und nicht mehr die Qualität. Da darfst du als "Neu"-Blogger gar nicht erst Anfragen schreiben, weil du die trockene Antwort bekommst: "Wir arbeiten erst ab 200 Lesern mit Bloggern zusammen". Wer sagt denn aus, dass dieser Blog mit über 200 Lesern deswegen besser ist als einer, der nur 80 Leser hat? Ich lese einige Blogs, die seit längerer Zeit auf einer Leserzahl stagniert sind und die ich trotzdem lieber lese als manchen 500-Leser-Blog.
    Außerdem merkt man, dass mittlerweile viele ihre Blogs einstampfen oder einschlafen lassen, die zu Beginn erst um die 14 waren und jetzt 16/17 sind und mitten im Schulstress stecken, neue Erfahrungen machen und ihre Interessen ändern. Keine Überraschung eigentlich.
    Ich bin mal gespannt, wie sich die (Buch-)Bloggerszene in den nächsten Jahren verändern wird. Einerseits werden es immer mehr, gleichzeitig sind sie aber alle gleich - Schätze findet man nur noch selten unter ihnen.
    Liebe Grüße, KQ

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  2. Hey Du =)
    Ich bin grad total geschockt von dem Inhalt deines Beitrags. Passiert so etwas wirklich? Ich kann auf noch keine sonderlich lange Zeit des Bloggens zurückgreifen, was ich aber sagen kann ist, dass ich den Großteil der Blogger-Gemeinschaft als sehr angenehm empfinde. Mir ist noch kein schwarzes Schaf begegnet.
    Du hast übrigens recht, wir sind tatsächlich ein Mittel für andere. Aus reiner Nächstenliebe würden weder Verlage noch Autoren irgendwelche Bücher rausgeben.
    Hier hilft eigentlich nur ein Ratschlag, der grundsätzlich im Leben gilt: Man sollte sich selbst einfach nicht so ernst nehmen! Jeder hat schließlich seinen SUB zu tragen =)

    Ach komm schon! Kopf hoch! Ich weiß nicht genau was bei dir vorgefallen ist, aber es hört sich nach etwas an, was dir sehr nahe geht. Ich wette du findest in der Buch-Blogszene für jedes Negativbeispiel mindestens 10 positive! Und wenn du das nicht glaubst, dann solltest du dich öfter mal bei mir und meinen Lesern rumtreiben :-P

    Liebe hat tatsächlich mehr Treffer als Hass =)
    LG
    Anja

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  3. Ich glaube ich blogge in anderen Kreisen xD Nee, im Ernst, ich hab das so krass fast noch nie mitbekommen. Klar verschwindet hier und da mal ein Blog, aber ganze Hasstiraden sind (bis auf ein Beispiel, das ich mal auf goodreads beobachten konnte) zum Glück komplett an mir vorbeigerattert. Passiert das wirklich so krass??
    Ich glaube, es gibt schon noch kleine Buchbloggerfamilien, aber die kennen sich dann halt auch schon über die Jahre und sind eventuell auch keine Teenager mehr. Vermutlich ist es schwer da reinzukommen, obwohl mir spontan auch 2 Blogger einfallen, die ich dank ihrer Individualität gern in "meine" Blogfamilie mit aufgenommen hab.

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  4. Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer: Leider wahr.

    Manchmal fällt es einem in diesem Chaos wirklich schwer, den Spaß an der Sache zu behalten. Die Zahl derer, die nicht neidvoll auf dich sehen, hinter deinem Rücken schwatzen und sich gegenseitig unterstützen, wird immer kleiner. Schade drum. Ich hoffe, dass es sich irgendwann wieder bessert. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    Liebe Grüße
    Sandra

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  5. Hach, meine Seite gibt es seit 2003 - in seiner jetzigen Form seit 2004 und ich habe es immer nur als Hobby gesehen und sehe es auch heute noch so. Ich schreibe über Bücher, weil es mir Spaß macht, nicht weil ich Bücher vom Verlag will, nicht weil ich um Reichweite kämpfe. Und deswegen habe ich auch kein Problem damit, auf andere Bücherblogs zu verlinken - ich mache es zwar zu selten, aber jede Rezension zu einem Buch verhilft den Leser, sich einen besseren Eindruck machen zu können. Deswegen ist es für mich kein Wettbewerb, sondern ich finde es wichtig, dass es möglichst viele Meinungen zu einen Buch gibt und wenn ich einen anderen Buchblogger kenne, der auch über das Buch gebloggt hat, dann verlinke ich ihn unter meinem Artikel.

    Die Probleme, die du beschreibst, hatte ich zum Glück noch nicht. Wie gesagt, es ist für mich nur ein Hobby, weswegen meine Reichweite wohl nicht groß genug ist, um von anderen Bloggern blöd angemacht zu werden ;-)

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  6. Ich bin ganz neu in der Bücher-Blogger-Szene und bin ziemlich erschrocken, dass es hier anscheinend so rauh zugeht. Meine ursprüngliche "Heimat" sind die Beauty-Blogs, und auch da habe ich glücklicherweise in mittlerweile knapp 2 Jahren keinen einzigen Hate-Kommentar erhalten, obschon ich auch dort viel darüber gelesen habe, dass dies anscheinend verbreitet ist. Ich hatte bisher offenbar immer Glück, dass sich nur nette Menschen mit meinen Blogs beschäftigen und klopfe auf Holz, dass das auch weiterhin so bleibt.

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  7. Ein toller Bericht, der unsere gesamte Gesellschaft mittlerweile widerspiegelt! Ich hasse diese Ellbogenmentalität!! Ich habe erst im Februar diesen Jahres mit dem bloggen angefangen und es macht mir Spaß. Aber wie du schon geschrieben hast, gibt es immer mehr Neider & Hater, die meinen SIE sind besser. Diese Einstellung kann ich nicht verstehen. Zum Glück habe ich durch das Bloggen viele liebe Menschen kennenlernen dürfen, die ich so wahrscheinlich nicht getroffen hätte. Es ist ein Hobby, welches man mit Gleichgesinnten teilen und sich austauschen möchte. Was gibt es schöneres? LG Uwe von uwes-leselounge.blogspot.de

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  8. Mir geht es da wie Miss Bookiverse. In diesen Kreisen bin ich auch nicht, bekomme das nur am Rande mit. Das "Jeder Blogger" kannst du auch um ein "fast" ergänzen, denn von Hassmails und -kommentaren bleibe ich ebenso verschont. Allerdings bekomme ich ja auch (außer alle Jubeljahre mal BdB) keine Rezensionsexemplare und bin damit nicht gefährlich genug, schätze ich ^^

    Festzuhalten bleibt: für einen Kampf braucht es mindestens zwei Leute. Man kann blöde Mails und Kommentare auch einfach löschen und ignorieren, statt drauf anzuspringen, dann vergeht den meisten nämlich ganz schnell die Lust und dann braucht es auch kein "Ich verkrafte das nicht mehr, ich höre auf" Drama.

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  9. Hallo und guten Abend,

    Ja, ja ...leider musste ich auch gerade als nur Leserin (bin selber keine Bloggerin)feststellen
    das einer meiner gerne besuchten Blogs...einfach plötzlich weg ist...

    Schade..und man fragt sich einfach, wieso ....

    LG..Karin..

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  10. Hallo Sky,
    Ich muss schon zugeben, in letzter Zeit wurden schon einige Blogs aufs Eis gelegt. Shanty von Fantastic Book Blog ist erst neulich "verschwunden", was mich ziemlich getroffen hat. Sie war halt doch die erste Bloggerin, auf die ich je gestoßen bin, und was mich dann letztendlich halt zu meinem eigenen Blog inspiriert hat.

    Ich musste zwar erst mal eine Weile überlegen, aber ich glaube, Hassmails oder -kommentare hab ich noch nicht bekommen. Nur liebe Sachen ;) Mir fällt auch oft auf, dass einige Blogger einfach auffällig viele Rezensionsexemplare annehmen. Warum auch nicht, ist grundsätzlich ja eine gute Sache ... Aber wenn dann die Hälfte der zweistelligen Neuzugänge echt REs sind, bringt mich das schon mächtig zum Nachdenken, weil dazu ist ein Blog ja nicht wirklich da. So hauptsächlich. Bisschen traurig ...

    Alles Liebe,
    Sandra

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  11. Was soll man da noch zu sagen? Ich glaube du hast alles gesagt, was es zusagen gibt, ich würde dir das ganze sofort unterschreiben. Wir Menschen sind einfach so, oder jedenfalls die meisten, wir müssen besser sein als unser Nebenmann und das ist mittlerweile auch hier angekommen.

    Liebe Grüße,
    Jani

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  12. Schön geschrieben - kritisch und humorvoll. Ich blogge zwei schon einige Jahre, bin aber so "asozial", dass ich kaum etwas von der Bloggerwelt und ihren Skandalen mitbekomme. Ich hab zwar Freunde und Bekannte daraus, aber irgendwie bleiben mir die wirklich "interessanten" Neuigkeiten dennoch verborgen oder ich erfahre sie erst so wie über deinen Post jetzt.

    Daher würde ich sagen: durchhalten! Es schwappt mal wieder eine Welle über, das Internet bzw. Social Media formiert sich neu, neue Dinge werden entdeckt und ausprobiert. Dabei gibt es leider auch Leichen, andere profitieren davon und schöpfen neue kreative Kraft. Und wieder andere setzen Scheuklappen auf und machen stur weiter wie bisher... ich bin gespannt, wie sich alles weiterentwickelt.

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  13. Hallo, Sky.

    Ich bin durch diesen Artikel auf deinem Blog gestrandet. Ich weiß nicht genau, was ich sagen soll. Es ist schwierig, denn ich sehe die Wahrheit im Post, aber da ist ja noch viel mehr ...
    Ich blogge seit ca. 1,5 Jahren. Aber nur ein halbes davon verbringe ich in der großen weiten Buchbloggerwelt. Mein erstes jahr habe ich nämlich fast ausschließlich mit zwei anderen Bloggerküken verbracht. Die beiden sind meine einzige Anlaufstelle bei Fragen gewesen, was keine von uns wusste, haben wir eben gemeinsam rausgefunden. Doch langsam öffnete uns sich das weite Tor der Buchbloggerwelt und was Anfangs wie ein Himmel erschien (So viele andere, die sind wie wir!) erwieß sich im Nachhinein als kleines Fegefeuer. Denn wir traten mitten im Regen in diese Welt ein, ein Regen der langsam aber sicher zu einem richtigen Sturm wurde - und nun stehen wir hier. Immer noch Freunde, noch immer Bloggerinnen. Aber umgeben von zwei Lagern: Den alten Hasen, die sich nach den Alten Zeiten sehenen und den jungen Hüpfern, die laut den alten Hasen alles kaputt machen. Und was tun wir? Wir sehenen uns nach unseren eigenen alten Zeiten. Die in denen wir noch bei 15 Besuchern am Tag vor Freude durchgedreht sind, in der wir in unserer eigenen Drei-Mädels Welt lebten ...

    Doch diese Zeiten sind rum. Noch vor ein paar Monaten hätte ich mich geschämt, es zu schreiben. Aber jetzt weiß ich es besser: ICH war mal so eine, wie du sie beschreibst. Eine Rezi-geile Abonentenzählerin, ein Teil der Welle. Es galt viele zu erreichen, wenig dafür zu tun und zu machen, was die Buchbloggerszene eben so tut: REs bekommen, Likes bekommen, Abonenten bekommen - Der vermeindliche Erfolg kam, doch die liebe zum Bloggen ging. Und dann hat es Klick gemacht.

    Ich hab alle Zähler auf Null gestellt und mit selbst eine Regel aufgestellt "Tu was du willst!". Das klingt leichter als gesagt, denn der Druck im Bloggerbuisness ist da - ohne Frage.
    Aber jetzt entziehe ich mich diesem Druck. Ich poste, was ich möchte und wann ich es möchte. Ich bin noch ein Neuling in der Bloggerwelt. Aber ich liebe auch was ich tue. Denn jetzt blogge ich aus Liebe zum Buch, zum Lesen und weil ich genau das teilen möchte und zwar mit Menschen, denen es ebenso geht wie mir. Lieber blogge ich für 15 leidenschaftliche Leser, also für 2000 Idioten, die Buch nicht mal buchstabieren können.

    Blogger sollten ihre eigenen Chefs sein. Und das ausleben, was sie wollen. Und nicht was die (Blogger-)Gesellschaft will! Das musste ich erst mal erkennen. Die echten Buchblogger werden es auch noch merken und die anderen werden verschwinden mit der Zeit, da bin ich mir sicher.
    Die Harten überleben den Sturm und dann kommen neue, schöne Zeiten :)

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  14. Also wenn ich gaaaanz ehrlich bin zermürbt mich das Thema gar nicht so. Ich hab in letzter Zeit schon mehr Abstand zur Facebookgruppe gehalten, schaue eigentlich mehr über Goodreads und Twitter, was aktuell so los ist. Deshalb ziehen diese "Schau mal hier was ich bekommen hab" usw. Statements eher an mir vorbei.

    Ich hab auch gemerkt, seitdem ich wieder mehr kommentiere und generell angefangen habe wieder mehr als nur meine Lieblingsblogs anzugucken, dass auch der Austausch wieder vermehrt vorhanden ist. Man muss sich dann auch selbst einmal wegbewegen und darf nicht darauf warten, dass nur die netten Menschen zu einem kommen ;) Auch wenn der Konkurrenzdruck sichtbar zugenommen hat und die genrelle Stimmung gerade nicht so toll ist, gibt es dennoch viele tolle Blogs, mit tollen Menschen, die dahinterstehen. So gesehen denke ich, wenn man möchte kann man nach wie vor den Austausch haben, für den so viele begonnen haben zu bloggen. Doch eher auf den Blogs selbst oder im privaten Gespräch, als über öffentliche Gruppen.

    Liebe Grüße,
    Tina

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  15. Meine Gedanken dazu: Diese Phasen, wo "viele" Blogger aufhören, gibt es immer mal wieder. Für mich war das Ende 2012 besonders auffällig. Letztlich herrscht vermutlich ein ständiges Kommen und Gehen, aber wenn von uns sehr geschätzte Blogger aufhören, fällt es uns einfach stärker auf.

    Dann sehe ich da den Aspekt des Verfliegen des Neuen und die Einkehr des Alltags: Erstmal ist für viele Blogger alles neu und aufregend, die Welt auf einmal voller Möglichkeiten. Irgendwann merken sie aber, dass sie sich noch so anstrengen können und trotzdem nicht zu den "erfolgreichsten" Blog gehören werden. Ich denke, das ist gerade im Teenager-Alter dann nicht immer ganz einfach zu verkraften.

    Auch kommt hinzu, dass man am Anfang gern glaubt, in einer einzigen großen Community gelandet zu sein und wenn man sich nur bemüht, dann kann man überall Anschluss finden. Aber so ist der Mensch nicht gestrickt, er hat seine bevorzugten Kreise, in denen er sich bewegt und die sind nicht beliebig erweiterbar. Gleichzeitig kommt das Phänomen dazu, dass ein gemeinsamer "Feind" den Zusammenhalt ungemein stärkt.

    Letztlich unterliegen Blogs den gleichen sozialen Gesetzen wie die Realität mit Gruppenbildung und Abgrenzung, Konkurrenz und Neid.

    Vermutlich kann man mir vorwerfen, dass ich viel zu bequem geworden bin, aber ich lese "meine" angestammten Blogs, in denen die Selbstfindung schon längst abgeschlossen ist. Blogs, deren primäre Attribute "groß" und "angesagt" sind, meide ich einfach. Mir ist viel wichtiger, dass der Blogger einen meinen Geschmack sehr ähnlichen hat, damit ich mich blind auf die Rezensionen verlassen kann und er mir persönlich sympathisch ist.

    Wenn mich das Leben eins gelehrt hat, ist es, dass Menschen immer nur Menschen sind und es keinen paradiesischen Ort gibt, auch nicht online. Man muss sich seine friedlichen Orte selbst schaffen. Hat mich aber auch jede Menge Enttäuschungen gekostet.

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  16. Vielen Dank für diesen ehrlichen und überfälligen Post!

    Ich finde es zum einen wirklich traurig, was die Blogger sich gegenseitig antun, aber auch den Neulingen unter uns, die ich im Gegensatz zu vieler anderer für eine enorme Bereicherung erachte. Als ich anfing, hatte ich das Gefühl, dass die Community wie eine Familie ist, man hilft sich gegenseitig, gerade was HTML & Co angeht und freut sich, wenn der Blog, den man mit betreut hat, wächst. Ich habe die Buchblogger als eine sehr offene, menschenfreundliche und zuvorkommende Gruppe kennengelernt und das hat mir sehr gut gefallen, immerhin war ich eine nur eine von vielen, die jetzt auch mit ihrem Blog daherkam.
    Gerade das hat sich extrem gewandelt. Ich kenne einen Blog, der erst seit ein paar Wochen, bzw 1-1,5 Monaten online ist und extrem wenig Leser hat. Das ging mir damals nicht so und ich weiß, dass das nicht daran liegt, dass der Blog weniger gut ist oder dergleichen, sondern dass einfach niemand mehr die Pforten für Neulinge öffnen will, schließlich bedeutet jeder neue Blogger Konkurrenz, sprich: weniger Rezensionsexemplare für den eigenen Blog, weniger Fame, wird direkt mal ignoriert.

    Ich finde, dass man gerade seit etwa einem halben Jahr merkt, wie kommerziell die Buchblogger werden. Das merkt man daran, dass es kaum noch vielfältige Posts gibt. Wenn ich auf mein Dashboard gucke, habe ich von 12 Posts mindestens 8 zu ein und demselben Buch, weil gerade mal wieder die Rezensionsexemplar-Fee umher ging. Das finde ich traurig. Ich liebe Blogs, die einfach mal was aus der Reihe posten, aber die werden immer weniger oder sind eben die Blogger, die ihre Blogs dicht gemacht haben, eben weil unbekanntere Bücher oder Posts rund ums Buch niemanden interessieren. Auf der einen Seite jaulen alle rum, dass sie nur Klon-Rezensionen lesen, aber wenn ein Blog mal etwas anderes macht und sich Mühe gibt, Posts außerhalb der Rezensionsexemplar-Maschine zu schreiben, finden die keinerlei Beachtung. Das Bloggen ist in meinen Augen unglaublich einseitig geworden.

    Umso toller und wichtiger finde ich diesen Post von dir und danke dir nochmal ein sehr dafür.

    Liebe Grüße,
    Lyrica


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  17. Oh man, da redest du wirklich über Themen, die mich in letzter Zeit ein bisschen beschäftigt haben. Ich muss sagen, dass ich kleine, neue Blogs total gerne entdecke und auch gerne viele Kommentare hinterlasse, wenn mir der Blog wirklich zusagt. Zwar habe ich meine Gruppe, aber bin immer offen für andere Blogs und die dann zu meinen Lieblingen aufzunehmen. Allgemein verstehe ich diesen Konkurrenzkampf überhaupt nicht, wieso gönnt man es den anderen denn einfach nicht? Vielleicht spaziere ich da viel zu naiv in der Bloggerwelt rum, aber ich sehe es einfach nicht ein, wieso man sich selber die Stimmung vermiesen muss, obwohl man damit nichts richtig zu tun hat. Zwar denke ich mir dann manchmal auch, wieso manche so viele Rezensionsexemplare überhaupt annehmen, weil ich zum Beispiel nicht die Zeit dazu hätte, aber okay, das ist ihre Sache und ich habe damit nichts zu tun.
    Wobei du eigentlich recht hast, dass wir Blogger eine Werbeplattform sind. Aber daraus zieht jeder seinen Nutzen, wenn man sich nicht zu sehr beeinflussen lässt und noch immer seine eigene Meinung vertretet und nicht die, welche von einem erwünscht wird.
    Schade finde ich auch, dass besonders große Blogs nur bei ihrer Gruppe bleiben und verschlossen sind. Jedenfalls wirkt das auf mich immer so. Auf Kommentare wird oft gar nicht eingegangen und da verliere ich wirklich die Lust daran überhaupt noch zu kommentieren, weil man doch eh nur ignoriert wird, außer es ist eine Frage oder was weiß ich.

    Ich finde es auch traurig, wie manche Blogs einfach abgetaucht sind ohne ein Tschüss. Wobei der häufigste Grund, den ich bis jetzt ausmachen konnte war, dass die Blogger einfach keine Zeit mehr dazu hatten oder nicht die ausreichende Motivation und sich manchmal unter Druck gefühlt haben. Das finde ich so schade, wie sehr manche den Spaß am Lesen und Bloggen verlieren, weil sie beim Lesen auch immer daran denken, wie schreibe ich denn die Rezension etc. Wenn es keine Reziexemplar ist, verschwende ich überhaupt keinen Gedanken daran, dass ich später dazu eine Rezi schreiben muss (zu Beginn, während dem Lesen ist mir das eh egal) und lasse es einfach auf mich zukommen, ob ich dazu überhaupt eine schreiben möchte.

    Liebe Grüße,
    May

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    1. Das mit den großen Blogs ist mir auch schon aufgefallen. Nach außen hin sagen sie, sie helfen gerne kleinen Bloggern und im Endeffekt lesen sie nur ihre Bloggerfreunde und ignorieren die Kleinen. Sehr schade!

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    2. Das Gefühl habe ich auch oft, May :/ Ich hoffe nur, ich gehöre da nicht dazu. Was ich gar nicht mag, ist, wenn man nicht auf seine Kommentare antwortet. Wenn es Kommentare sind, auf die man nicht unbedingt was antworten kann ist das ja in Ordnung, aber wenn man schon das Glück hat, dass sich so viele Menschen für das interessieren, was man schreibt, kann man sich ja auch die Mühe machen, ein paar Sachen direkt zu beantworten! Das wurmt mich eigentlich am meisten.

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    3. Damit kein falscher Eindruck entsteht :D Ich halte mich hier aus der Diskussion bewusst heraus, da ich meinen Standpunkt oben glaube ich klar genug formuliert habe. Außerdem wollte ich meine Leser debattieren lassen ;)

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    4. Haha, jetzt merk ich auch, wie doof mein Kommentar hier wirkt! :D Wie lieb, dass du deshalb selbst kommentiert hast. Das war aber gar nicht auf dich bezogen! :) Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, dass du oft, gerne und ausführlich antwortest.

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    5. In Bezug auf das Beantworten der Kommentare bin ich auch immer am hadern mit mir selbst. Wenn ein Kommentar wirklich so geschrieben ist, dass letztendlich eine Frage entsteht die man natürlich beantworten kann und die dann vllt auch eine schöne Diskussion birgt dann finde ich es gut, aber auf jedes "Schöne Rezi!" mit einem "Oh Danke!" antworte ich nicht, ich finde es toll wenn Leser meine Rezi's mögen, aber ich revanchiere mich in dem ich den Blog des Lesers selbst lese und dort eben auch mein "Senf dazu gebe" :D!

      LG Piglet ♥

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  18. Liebe Sky,

    ich blogge erst seit 3 Monaten und kann noch nicht wirklich mitreden. Aber wenn ich mir anschaue, was auf FB manchmal so abgeht, kann ich auch nur die Augen verdrehen. Ich finde den Austausch so wichtig, das ist es auch, was mir Spaß macht. Ich merke einfach, dass meiner Meinung nach viel zu wenig kommentiert wird. Wofür schriebt man denn die Beiträge, wenn nicht mal ein Austausch zustande kommt? Will man denn nicht mit anderen kommunizieren? Das ist etwas, was mir gerade bei großen Blogs aufgefallen ist. Da bekommt man keine Reaktion oder Antwort auf sein Kommentar. Das finde ich sehr schade!
    Gut gefällt mir der Ausspruch "Best Blogger in the Hood"- habe ich trotz allen Ernstes lachen müssen!
    LG

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  19. Ich bin gerade über Sandra bei deinem Artikel gelandet und bin ehrlich gesagt ein wenig geschockt, dass es so heftig ist. Ich bin selbst erst seit einem halben Jahr dabei und mir ist schon aufgefallen, dass es sich bei manchen nur um REs und Leser dreht, aber dass es einen so starker Konkurrenzkampf inklusive Hater gibt, ist mir bisher entgangen.
    Klar, es ist schwer, in die Bloggerfamilien rein zu finden, aber ich kann das schon verstehen, Freundschaften brauchen nun mal Zeit, um sich zu entwickeln. Jeder Einstieg ist schwer, trotzdem komme ich mir mittlerweile total gut aufgenommen vor und habe schon Bloggerfreundschaften geknüpft. Hater sind mir noch nicht begegnet. Genau dieser Austausch mit anderen ist das, was mir am Bloggen am meisten gefällt, den Austausch über Bücher. Alles andere ist doch eigentlich nebensächlich. Ja, Rezensionen sind Werbung für den Verlag. Aber in erster Linie sind sie für mich die Darstellung der eigenen Meinung zum Buch. Und auch wenn REs ein netter Nebeneffekt ist, verblüfft es mich schon, wie fixiert einige darauf sind.
    Ich finde es auch schade, wenn Kommentare unbeantwortet in de Versenkung verschwinden. Jeder Kommentar bedeutet Aufwand und ich persönlich finde es immer schön, wenn man auch auf größeren Blogs Aufmerksamkeit findet.
    Zum Glück gibt es aber immer noch viele Blogger, für die Bloggen ein Hobby und der Austausch über Bücher ist!

    Liebe Grüße
    Dana

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  20. Hallo, toller Post!
    Ich glaube viele hören mit ihren Blogs aber auch auf, weil sie das Interesse an ihrem Hobby verlieren. Und das finde ich auch vollkommen in Ordnung. schließlich soll das bloggen Spaß machen und nicht als Pflicht verstanden werden.

    Aber es stimmt, mittlerweile sprießen die Buchblogs nur so aus dem Boden. Als ich damals meinen Buchblog eröffnet habe, war mir gar nicht bewusst, dass es soo viele der Sorte schon gibt. Bei so einer Masse ist Konkurrenzdenken glaube ich völlig normal. Jeder will ja ein Stücl vom Kuchen abhaben. Und natürlich fühlt man sich "bestätigt" wenn der Verlag einem Leseexemplar anbietet. Man hat das Gefühl einen schönen Blog zu führen, der anerkannt und gelesen wird. Aber natürlich sollte man keinen Blog führen um kostenlose Bücher zu bekommen.

    LG Amelie

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  21. Hallöchen!
    Eine wirklich richtig tolle Kolumne!!! Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll, denn ich stimme dir in allem vollkommen zu! Über mich sind bisher noch keine fiesen Kommentare von anderen Bloggern gekommen die mich irgendwie fertig machen wollen, und darüber bin ich auch froh. Ich denke das kommt erst bei den richtig großen Giganten wie Books and Senses oder His and her books.

    Trotzdem hast du mich sehr zum nachdenken gebracht. So habe ich das noch gar nicht gesehen, dass wir eine kostengünstige Vermarktung sind. Denn ich meine, so ein Hardcover ist ja schon teuer genug, wenn sie sie mir schenken wollen weil ich gerne über mein Hobby labere, dann immer her damit. Und die Verlage sind ja auch immer alle sehr nett. Aber jetzt erscheinen sie mir so, als hätten sie zwei Gesichter und zeigen tun sie uns nur das schöne, welches uns nicht als Markt sieht.

    Das viele Blogger sich verabschieden ist mir auch schon aufgefallen, aber vielleicht liegt das auch nur an mangelnder Zeit? Das ist nämlich auch mein Problem, aber ich klammere mich trotzdem an meinem Blog fest, weil es einfach toll ist sich mit anderen auszutauschen.
    Ich denke auf jeden gelöschten Blog kommt ein bis zwei neue Blogs dazu. Die Mehrheit vermutlich weil sie denken so können sie ohne große Mühe Bücher kostenlose Bücher abstauben, aber sie werden schon begreifen dass es um mehr geht als das. Bloggen ist ein Hobby. Und ein Hobby erfordert Pflege und nimmt Zeit in anspruch. Und sowas geht nicht ohne das man freude dabei hat. Deswegen denke ich dass bald auch wieder eine Menge frischer und "falscher" blogs verschwinden werden. Denn eigentlich ist es doch so, dass nur die Blogger denen es Spaß macht zu bloggen und denen es nur zweitrangig um kostenloses Zubehör geht, wahre Giganten in der virtuellen Welt sind.

    Wir werden ja sehen was die Zukunft der Bloggerwelt so bringt!

    Kann ich deinen Beitrag auf meinem Blog verlinken? Er hat mich nämlich sehr zum nachdenken gebracht und ich würde dazu gerne etwas auf meiner Seite sagen.
    Huch jetzt habe ich ja doch mehr geschrieben als ich wollte :D

    Liebe Grüße und wünsche das dir keiner böse Kommentare schreibt
    Jessi

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    1. Das klingt etwas hart, wenn du sagst: "Nur das schöne Gesicht" Sie meinen es ja nicht böse, aber rein aus Gutmütigkeit alleine geschieht das nicht.

      Und natürlich darfst du meien Beitrag verlinken. :) Und danke nochmal für den Kommentar.

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