Harry Potter and the Cursed Child

18 August 2016 |
Das ist keine Rezension im üblichen Sinne, sondern eher eine Sammlung an Gedanken zum Theaterstück. Man sollte also dieses kennen. Dementsprechend gibt es jede Menge Spoiler, also wer sich das Theaterstück bzw. das Skript nicht verderben will, hört jetzt besser auf zu lesen.

Lange musste man warten und man dachte, es würde nie wahr werden. Besser gesagt, eigentlich hat man damit gar nicht gerechnet. Harry Potter hat eine Fortsetzung mit "Harry Potter and the Cursed Child": ein Theaterstück, basierend auf der Grundidee von J K Rowling und geschrieben von Jack Thorne und John Tiffany. Die Geschichte knüpft 22 Jahre nach dem Ende des 7. Bandes der Saga an. In der Hauptrolle sind diesmal nicht Harry und die üblichen Verdächtigen, sondern sein Sohn Albus und sein Freund Scorpius und ist dadurch autonom.
Die Geschichte fühlt sich ab Beginn des 1. Aktes wie ein Nach-Hause-kommen an. All die geliebten Charaktere wieder zu "sehen" lässt einen schon das Herz weich werden und doch ist man erstmal überrascht, was aus den damaligen noch Jugendlichen und jungen Erwachsenen geworden ist. Und staunt nicht schlecht. Aber fangen wir der Reihe nach an.

Was wurde aus den bekannten Figuren

Zu den Figuren kann man nur sagen, es ist interessant was aus ihnen geworden. Man ist doch von ihrer Entwicklung überrascht, den so wie sie als Jugendliche oder junge Erwachsene aufgetreten sind, ist Jahre später nicht alles so wie zuvor. Im Hinterkopf muss man aber behalten, es haben sich nach 22 Jahre die Verhältnisse und Gesellschaft verändert: Voldemort ist keine Bedrohung mehr und sie können in Frieden leben.
Harry tritt hier als ein Vater auf, der alles richtig machen will und damit gar nicht realisiert, was er falsch macht. Ein Fall der vor allem bei Helikoptereltern zu beobachten ist. Allen voran wie er Minerva McGonagall, früher Leherin und jetzt Rektorin von Hogwarts, umgeht und sie gar nötig gefälligst auf ihren Sohn aufzupassen, wirkt harsch. Oft auch kritisiert, passt es nicht zum Charakter des Helden Harry Potter, der sich aufopfert. Und es passt deswegen sehr wohl! Er will nämlich Albus alles ermöglichen, was ihn durch die Dursleys zuvor nie ermöglicht wurde. Wenn wir uns zurückerinnern, wurde er dort mehr vernachlässigt, fast schon psychisch misshandelt und isoliert. Dementsprechend überreagiert er auch in der Situation mit Albus, da er kein perfekter Vater sein kann, denn eine richtige Vaterrolle konnte er nie richtig miterleben, da er selbst nicht die besten Vaterfiguren hatte. Woher soll also Harry Potter wissen wie man in Krisensituationen mit Kindern umgeht? Welche Intervention notwendig wäre, um den Konflitk zu lösen? Die benötigten Schemata konnte er nie erlenen. Hier stellt ganz klar Ginny Weasley, seine Frau, den Gegenpol dar. Sie ist im Gegenteil aufgewachsen, in einer Familie, die Zusammenhalt benötigt. Von einer Großfamilie ausgehend wird sie auch familiäre Krisen miterlebt und gemeistert haben. Sein Wunsch also, im Zorn ausgesprochen, ohne Albus wäre Harry besser dran, lässt das eigentliche Problem durchscheinen: Hier bricht der Erziehungsstil durch, den er von den Dursleys kennt. Anders gesagt: Er reagiert so wie mit ihm reagiert wurde, wenn er problematisch wurde. Durchaus ein interessanter Aspekt, den man gar nicht so erwartet hätte. Man merkt immer wieder, dass Ginny wohl bremsend eingreift und Harry öfter erzieherisch helfen muss. Eine Überforderung ist spürbar, was aufgrund seinem problematischen Aufwachsens aber nicht weitaus überraschend ist. Auch wird im Theaterstück gezeigt, dass Harry Rat bei Albus Dumbledore sucht und mit seinen Potraits kommuniziert. Er sieht also in diesem Fall die vorgelebte Vaterfigur bei Dumbledore, was natürlich nicht unbedingt das optimalste Vorbild ist, denn auch blieb eine Distanz zwischen Lehrer und Lehrende. Die Intimität eines Vater-Sohn-Beziehung fehlte.
Anders sieht es bei Ron aus. Wird er doch oft als dümmlich abgestempelt, fast schon etwas sehr stark, als jemand, der nicht so ganz in geistiger Höchstform ist. Im Skript wirkt das übertrieben, auf der Bühne liegt es aber am Schauspieler es richtig zu interpretieren. Hier geht es nicht darum, dass er dumm ist, sondern tollpatschig und das wissen wir seit dem ersten Band. Dafür lieben wir ihn doch und konnten uns mit ihm identifizieren, weil er schlicht und ergreifend so auf dem Schlauch steht, dass es schon wieder sympathsch ist. Dass er sich treu geblieben ist und den Spaßvogel spielt, ist also nicht weiter verwunderlich. Vielleicht wirkt er im Theaterstück aber ein wenig zu kindisch und wird als Taugenichts dargestellt, andererseits ist es aber auch immer das, was er sich in den Romanen schon nachsagen lassen musste. Von daher steht man in einem gewissen Zwiespalt bei ihm, den hier muss man es auf der Bühne betrachten und ich glaube, hier wirkt er trotzdem warmherzig und wie der kleine Tollpatsch, der kein Fettnäpfchen auslässt und nicht als Dumpfbacke wie er oft kritisiert wird. Theater ist auch ein Stück Übertreibung, um eine Brücke zum Zuschauer zu schlagen.
Seine Frau Hermine hatte für mich sehr interessante Details bekommen. Einerseits heißt das Kind von Ron und Hermine Weasley-Granger, also muss Hermine ihren Namen behalten haben, was zu ihrer feministischen Rolle als Außenseiterin, die sich in der magischen Welt behauptet, sehr gut passt. Das sie jetzt die Chefin des magischen Ministeriums ist, zeigt nur wieder wie unterschätzte Personen doch groß werden können. Eine Lisa-Simpson der Harry-Potter-Welt, die es geschafft hat mit ihren Talent und Willen zu überzeugen. Trotz allem kam sie mir fast ein wenig zu kurz. Ihre Tochter schlägt in die gleiche Kerbe wie sie, auch wenn auch sie ein wenig in der Geschichte untergeht.
Der wohl überraschenste Chrakter ist aber Draco. Hat er doch für mich die gleichzeitig beste Entwicklung nach der ganzen Zeit gemacht, denn er geht den Weg weiter, den man erahnen konnte. Von der Seite des Bösen ist er doch jetzt auf der Seite der Guten. Es passt, stand er schon immer im Zwiespalt, seinen Vater gerecht werden zu wollen und doch wusste man immer, dass er nicht immer böse war. Dass er immer noch in alte Muster fällt und die Nachrede um seinen Sohn zu Herzen geht, merkt man sehr, vor allem da er seine Frau verloren hat. Sie musste aufgrund eines familiären Fluches für die Geburt des gemeinsamen Sohnes Scorpius sterben. Draco fehlte nur der Halt und die Überzeugung sich zu wehren, so scheint es und jetzt, wo er nichts zu befürchten hat, kann er so sein wie er sein möchte, sieht seine Fehler, aber auch trauert er darum, dass er nie so sein konnte wie er wollte. Er beneidet Harry Potter also um seine Freundschaften. Dass sein Sohn Scorpius sich mit Albus befreundet konnte, ist zwar überraschend aber spiegelt eigentlich nur wider, was hätte sein können, wenn Harry und Draco nicht von ihren Vorurteilen und Bestimmungen diktiert gewesen wären. Am Ende wären die beiden eventuell sogar gute Freunde geworden.
Man sieht, manches bleibt sich treu, anderes ist erfrischend anders, denn man kann erkennen, dass ihre Einflüsse von früher sich in ihnen finden lassen und sie eben keine glattpolierten Persönlichkeiten sind, die sich immer perfekt verhalten.

Die Handlung und ihre Tücken

Die Handlung fügt sich ziemlich gut in das Universum ein, wenn man bedenkt, um welche Ecken und Lücken es sich im Harry-Potter-Kosmos handelt. Einerseits haben wir ein Konzept, das fast schon klassisch ist. Was ist, wenn wir ein Ereignis der Geschichte verändern, wie würden sich das auswirken? Ganz nach dem Motto, wenn wir die Zeit zurückdrehen, können wir etwas verändern und eine bessere Zukunft schaffen. Geht natürlich schief. In diesem konkreten Fall dreht es sich um den Tod von Cedric Diggory, der wohl wichtigste Tod der Reihe, den erst dieser machte klar und deutlich, man muss etwas gegen die Auferstehung des Voldemorts unternehmen. Wird dieses Ereignis also verändert oder findet nicht statt, gelingt es in einer Version der Zukunft, dem dunklen Lord die Herrschaft zu erlangen. Daraus entsteht ein totalitärer Staat nach Vorbild des Nationalsozialismus. Übrigens waren die Parallelen dieser Welt und die Idee der Todesser und so weiter noch nie näher an Hitler und die Nazis wie zuvor. Sogar ein gewissen Gruß gibt es! Ein "schönes" Element, um auch mal zu zeigen was passieren hätte können, hätte das Gute nicht gesiegt, auch wenn das natürlich eine Albtraumversion ist. Dazu kommen die beiden Helden der Geschichte: Albus und Scorpius. Sie sind ganz anders, als ihre Väter, den sie verbindet eine tiefe Freundschaft und Albus im Hause Slytherin statt ein Gryffindor. Dazu kommt, dass sie im Schatten ihrer Eltern stehen und sich den Gerüchten entgegensetzen müssen. Die beiden haben mehr einen Charme der Nerds und Loser, was wiederum sehr angenehm war, denn ihnen wird der Stempel von vornherein auf die Stirn geklatscht, dass sie die Erwartungen zu erfüllen haben. Albus ist eben der Vater des großen Harry Potter und hat ihm gerecht zu werden und Scorpius wird nachgesagt der Sohn Voldemorts zu sein. Kein leichtes Schicksal auf einer Schule, selbst auf einer Schule für Zauberei, wo auch Mobbing herrschen kann. Diese Ausgrenzung bekommen sie auch schnell zu spüren. Ihr Verhalten ist nur eine Reaktion darauf und sie versuchen aus ihrer Opferrolle herauszutreten und machen schlussendlich mehr Chaos, als sie wollen. Um genauer zu sein, wollen sie eben beweisen, dass sie doch besser sind und wenn es nur um ihr eigenes Selbstbewusstsein geht. Die Aufgabe erscheint aber für die Beiden zu groß.
Bis dahin hat die Geschichte auch ihren Charme, läuft fast eigenständig und dann kommt die Tochter Voldemorts hinzu. Sie ist das Kind zwischen ihm und Belletrix Lestrange. Ein kleiner Störfaktor der Geschichte, wirkt es doch aufgesetzt und hineingepresst. Andererseits hat man fast damit rechnen können, denn hat es nie jemand gewundert, wo Voldemorts Kinder sind? Für jemanden, der so sehr darauf bedacht ist seine Seele zu zerteilen, der wird irgendwo auch Nachkömmlinge haben wollen. Es kann ja nicht nur Todesser geben, irgendwo braucht er einen Nachfolger aus Fleisch und Blut. Unabhängig von seiner Unsterblichkeit durch die Horkruse. Dass das Problem mit der Tochter statt mit Vielsafttrank mit einem Transformationszauber gelöst wurde, ist nicht so unlogisch wie man glaubt. Ehrlich gesagt, erklärt es das Stück sogar selbst: Albus und Scorpius können sowas nicht, müssen den Trank nutzen, da ihnen Wissen und Können fehlt. Damals waren auch Harry und seine Freund nicht fähig solche Zauber zu bewältigen. Ich glaub sogar, dass irgendwo in den Bücher es angesprochen wird, dass es durch Transformationszauber gehen würde, aber es sehr schwer wäre und erfahrene Zauberer benötigt. Heute sind sie alle Profis und haben mehrfach solche Zauber bewältigt oder sogar Schwierigere. Es wird kritisiert, dass es instabil ist (gegenüber den Vielsafttrank), also so einfach ist das nicht, es wäre immer der Trank vorzuziehen, aber in dieser kurzfristigen Situationen muss eben anders funktionieren.
Natürlich gibt es das Happy End und die Versöhnung zwischen Vater Harry und Sohn Albus, die Welt ist gerettet, aber das Böse schläft ja bekanntlich nie. Es stirbt niemand, alle überleben und die Welt scheint erstmal gerettet.

Warum ein Theaterstück und kein Buch?

Warum eine andere Form des Mediums als ein Roman. Hätte man doch einfach weiterschreiben können. Ich find die Form des Theaters als sinnvoll, denn sie bildet eine Abgrenzung  zum abgeschlossenen Teil der Harry-Potter-Geschichte. Es ist auch kein richtiger Band acht, weil es dreht sich nicht im Fokus um Harry Potter selbst. Zudem lässt die Geschichte dadurch einen anderen Raum zur Intepreation als die Romanform. Sie ist weitaus offener, da viel mehr spekuliert werden kann. Hätte die Geschichte tatsächlich als Roman so gut funktioniert? Ich behaupte nicht, aufgrund der schnellen Wechsel und der Dramaturgie, die hier eine Andere ist. Es wirkt übertrieben, aber das liegt daran, weil Theater übertriebener sein muss, um die Botschaft zu vermitteln. Im Theater wird mit einer reduzierten Optik gearbeitet, diese muss überdeckt werden durch ein mehr an Einsatz und Leidenschaft. Schaut euch ein Theaterstück an und einen Film, ihr werdet feststellen, dass das Theaterstück absichtlich überzeichnet, um mehr Eindruck zu hinterlassen. Auch so ist es mit dieser Geschichte.

Beziehung Albus und Scorpius

Nun kommen wir zur Beziehung zwischen Ablus und Scorpius. Sagen wir es doch mal: Sind die beiden schwul und kann man jetzt die schwule Fan-Fiction lesen, auf die so viele gewartet haben? Bei den Vergleich muss ich immer ein wenig lachen, ja vielleicht spielt das einen Hauch eine Rolle, aber wollt ihr wirklich schlechtgeschriebene Fan-Fiction als "echte" Romane im Harry-Potter-Universum? Als Phantasie ja gut nutzbar und auch schön, aber für echte Handlung taugen die wenigsten. Sollte es so sein, ist wohl Scorpius vielleicht der Kanidat, der sich mehr für Albus interessieren könnte als auf freundschaftlicher Ebene. Manchmal ist das auch spürbar, da er sich viel zu Herzen nimmt. Aber er kann genauso gut auch ein sehr sensibler Charaker sein, denn Scorpius scheint ein emotionaler Mensch zu sein, der ein starkes Gespür für zwischenmenschliche Gefühle hat. Was ist mit Albus? Wenn eine Umarmung gleich homosexuell ausgelegt wird, dann weiß ich auch nicht. Sonst lässt er weniger etwas durchscheinen.
Sollten also die Andeutungen also eher homoerotischer Natur sein, dann haben wir eine tragische Liebesgeschichte am Ende zwischen Albus und Scorpius, die kein Happy End hat oder nur über Umwege und Konflikte schafft. Warum ich das so sage? Albus hat es wohl auch eindeutig mit dem weiblichen Geschlecht, also ist er vielleicht bisexuell oder nur hetero. Andererseits sind sie erst im Jahr 4 von Hogwarts. Sie sind 14 Jahre alt, dementsprechend kann da noch sehr viel passieren. Dass es aber ein wenig anklingt, macht die Sache aber doch spannend, vor allem, da wir ja immer wieder von Charakteren verschiedenster Sexualität aus dem Universum hören. Lassen wir uns überraschen, den ich glaube nicht, dass es der letzte Ausflug bleiben muss. Dafür hat der Charakter Scorpius doch so einiges Potenzial noch zu bieten.

Fazit

Ich mochte diesen Ausflug aus mehreren Gründen. Die Charaktere haben sich verändert und entwickelt, sind also nicht stehengeblieben. Man muss bedenken, sie sind heute viel älter und werden sich kaum verhalten wie sie es noch vor ein paar Jahren getan haben. Mit 18 sind wird anders als in unseren 30ern und 40ern. Ihre Fehler machen sie für mich menschlich, ihre Veränderung lassen sie echt wirken. Außerdem sind Albus und Scorpius zwei schöne und eigenständige Figuren für die es sich auch lohnt einen zweiten Blick zu riskieren. Den Fan-Fiction-Charakter, den man dem Theaterstück nachsagt, kann ich nicht erkennen. Vielleicht liegt das auch an der Form, denn Drama ist eben eine andere Gattung als Epik und verhält sich anders. Für manches vielleicht auch einfach eine zu unbekannte Form, um sie vollständig zu erfassen.

★★

Little Brown & Co Inc - Gebunden
  ISBN: 9780751565355 Seiten: 352

Kommentare:

  1. Uff, jetzt muss ich erst einmal durchatmen.
    Eine sehr ausführlich und detaillierte Rezension. Und eine Rezension, die ich gebraucht habe.
    Vor einigen Tagen habe ich Tatis Rezension gelesen, die dem Buch nur 3 Sterne gegeben hat. Ich sträube mich momentan noch ein wenig dagegen. Es geht mir, wie es mir auch schon bei der Fortsetzung zu "Ein ganzes halbes Jahr" gegangen ist. Einerseits bin ich soooo neugierig, aber irgendwie hab ich auch Angst, dass die Fortsetzungen nicht den "Zauber" der Vorgänger mit sich bringen.
    Ich glaube, deshalb war deine Rezension jetzt genau das Richtige. Jetzt weiß ich, was auf mich zukommt und ich geh nicht mit falschen Erwartungen an die Sache ran. Daher: vielen Dank :)

    Alles Liebe, Nelly

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    1. Die ist ein bisschen außer Kontrolle geraten :D Aber das darf auch mal sein.

      Dann bin ich mal gespannt, was du zu dem Theaterstück sagst :)

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  2. Ich kann dir in vielen Punkten nur zustimmen Sky. Man muss das Stück nehmen als das was es ist, ein Skript und kein echtes Buch. Ich habe das Gefühl, dass sich viele derart darauf gefreut haben, dass sie das Wesentliche aus den Augen verloren haben.

    Sicher es ist nicht alles perfekt, aber es ist ein wundervoller Ausflug zurück. Es kommen schöne Erinnerungen auf und man bekommt direkt wieder Lust wieder von vorne loszulegen.

    Harrys Schwierigkeiten als Vater fand ich auch sehr nachvollziehbar. Woher soll er es denn wissen? Und gerade Dumbledore hat stets versucht Distanz zu wahren und ist mit Sicherheit kein geeignetes Vorbild. Sirius war leider viel zu kurz da. Allenfalls Lupin, doch eine Vaterrolle alle paar Wochen ist mit einem "echten" Vater auch nicht zu vergleichen.

    Hermine fand ich auch klasse, das hört sich ganz nach ihr an :) Schön auch, dass sie mit Ron ein ganz anderes "Rollenmodell" lebt. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, dass er etwas dümmlich herüber kommt, wie es auf der Bühne wirkt, steht jedoch auf einem anderen Blatt.

    Tolle Rezi von dir!

    Liebe Grüße
    Tina

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    1. Man hat für Hermine ja auch eine dunkle Schauspielerin gecastet. Was ich auch sehr logisch fand, was auch wieder kritisiert wurde, weil das kann ja nicht sein. Da sieht man aber wieder, dass man die Differenz zwischen Theater und Roman einfach nicht erkennt. Theoretisch hätten Sie für Hermine auch einen Mann nehmen können, wenn sie wollen :D

      An Sirius und Lupin hätte ich schon gar nicht mehr gedacht. Siruis trifft es noch am ehesten, aber er ist ja leider erst spät dazugekommen und dann auch sehr früh gefallen... Leider.

      Danke dafür! :)

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  3. Wow :D Hab gerade erstmal geschluckt als ich gesehen habe, dass du dich an diese Rezension getraut hast. Aber warum auch nicht?
    Mir hat in dem Stück auch Scorpius und Hermine sehr gut gefallen. Für Potterheads wie mich ist das Buch einfach ein Herzenswärmer :D

    An deinem Post mochte ich besonders wie du den Unterschied zum Theater, Buch und Film dargestellt hast. Und den Abschnitt über Harrys Vaterrolle.

    Ich lese deine Posts immer wieder gerne, allerdings muss ich diesmal sagen, dass du glaube ich nicht drüber gelesen hast. Es waren überraschend viele Rechtschreibfehler (wahrscheinlich Klickfehler). Kenn ich von dir gar nicht ^^
    Kannst ja bei Zeit nochmal drüber lesen. Es ist mir irgendwie aufgefallen.

    Alles Liebe, May von Mayanamo

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    1. Ohje, du hast damit wirklich recht... Ich hab nochmal korrigiert, dürfte jetzt viel besser sein :D Danke für die Aufmerksamkeit und den Kommentar!

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