Ich will doch nur Zeit zum Lesen

04 Dezember 2016 |
Tick-Tick-Tick. Die Zeiger drehen sich schnell. Manchmal fühl ich mich wie das weiße Kanichen, immer zu spät dran, zumindest aktuell. Wahrscheinlich hätte es sogar noch Mitleid mit mir. Ob das weiße Kanichen eigentlich irgendwann Burn-Out hatte? Vielleicht ist das wahre Problem bei Alice in Wunderland die Zeit und der Stress? Vielleicht träumt sich Alice nur in diese phantasievolle Welt, weil sie insgeheim sich zu Tode schuftet? Der Kapitalismus hat Alice in den Wahn getrieben!
Bevor  ich jetzt aber endgültig ins obskure Feld der Interpretation von Literatur gerate, kümmern wir uns eher um den richtigen Stoff. Wie schafft man sich eigentlich die Zeit beim Lesen? Ja, ich meine richtige Zeit zum Lesen. Momente in denen man ein Buch aufklappt, mit erhobenen Finger vorsichtig die Kante des Papiers streicht und dabei verführerisch auf die Lippen beißt. Zeit, in der die Hände den Buchrücken hinabgleiten und sich kraftvoll ans Lesebändchen hängen. Die zarten Worte, die einen ins Ohr flüstern und zu ganz wunderbaren Lauten werden. Ohja... das wäre geil.

Nur finde ich die nicht! Wenn ich von einem Seminar zum nächsten hechte, mich mit meiner ganzen Gewalt auf den Tisch werfe, um stolz die Hand zu heben für die Anwesenheitsliste, weiß ich nicht, wann ich noch ein Buch hätte in die Hand nehmen sollen. Beim Rennen zwischen den Gebäuden? Vielleicht Hörbücher, hätte ich bei meiner Schnappatmung aber wohl kaum gehört. Also doch Sprintleser werden? Bei der nächsten Olympiade bin ich dann aber sowas von erster Platz! Nein, das scheint keine Lösung zu sein. Außerdem, bei schnellem Stechschritt lesen ist wie Smartphone-Lemmingen beim ins-Auto-laufen zuzusehen. Lebensgefährlich, da ist Rauchen schon sicherer. Ungesund, aber langsam tödlich.

Es gibt ja durchaus auch Menschen, die an Ort und Stelle ihr Buch auspacken können und zack sind sie weg. Da könnte neben ihnen jemand schreiend und brennend vorbeilaufen, merken die nicht. Als würden sie schlichtweg in einen lesenden Dornröschenschlaf fallen. Höchstens mit einem To-Go-Kaffeebecher noch aufweckbar aus ihrer Trance, nutzen sie jede Sekunde, die ihnen ihr Terminkalender gibt und packen Seiten rein. Stapelweise. Du stupst sie an, keine Reaktion, du brüllst sie an, keine Reaktion. Eigentlich kann man nichts dagegen unternehmen, außer mit verschränkten Armen warten bis sie fertig sind und dann wird man ungläubig angesehen. "Oh, war was?" Ja, ich wollte dir was sagen, aber jetzt hab ich es vergessen! Man! Achja und ich hab deinen Nachbarn in der Zeit erwürgt. Guck nicht so geschockt, wollte dich warnen!

Ich finde das bewunderswert, gehöre ich ja eher so zu dieser Sorte, dessen Pulsader am Schädel das Pochen anfängt, wenn jemand mit einem Gegenstand stoisch sich musikalisch ausdrücken muss. Klangmuster, die sich ins Hirn einbrennen wie bei Konditionieren. Ich koppele halt Aggression damit. Oder jemand redet in der Bahn neben mir, laut, lachend und brüllt in sein Handy. Er muss eigentlich nur ungewaschen sein, dann ist es auch schon aus mit der Leseatmosphäre. Sei es noch so leise, da hilft auch nicht mehr Musik in den Ohren, dass das Trommelfell bluten will. Die Konzentration ist einfach nicht richtig da, ausblenden geht nicht und ohne fokussieren verstehe ich nur die Hälfte, die Handlung hat Sprünge, die ich nur sehe und nicht da sind und dann starre ich doch lieber melancholisch aus dem Fenster. Denk ich mir selbst Geschichten in meinem Schädel aus, kann ich ja auch gut. Noirfilmtauglich bin ich auch, brauch nur den passeneden Filter, nachdenklich aus den Bahnfenster gucken und die Spiegelung betrachten und schon bin ich weit, weit, weit, weit... weg. Den inneren Monolog hab ich auch schon geschärft bis ins Detail. Shakespeare würde vor Neid erblassen. Aber da hab ich immer noch nichts gelesen, nicht mal ein Theaterstück.
Oder viel schlichter und doch so viel dramatischer: Ich bin einfach zu müde und kaputt. Vom Unitexte lesen (ja, die bekomme ich gelesen. Aber das ist kein Vergnüngen), markieren und zusammenfassen. Der Rücken zieht vom verkrümmten Sitzen in Posen, die Physiotherapeuten die Kasse klingeln lassen. Vom aufmerksam sein und konzentrieren, das Hirn brennt halt manchmal doch durch und wird schlaff. Viagra für das Hirn gibt's ja eher nicht, zumindest nix einigermaßen Gesundes von Pharmakonzernen. Und keine Macht den Drogen! Brauch ja nicht noch so ein Zombie werden, bin ich ja auch schon ganz gut ohne sowas. Ohne Kaffee wäre ich schon längst mit schleifenden Fuß über den Uniboden gerobbt. Oder gleich gekrochen.
Aber verdammt nochmal, ich will lieber einfach lesen! Wie machen das also andere Menschen, die nicht die Gabe besitzen die Idiotie um sie herum auszublenden bis sie wieder Play im Leben drücken und sich aus dem Leseschlaf gehievt haben. Auf Partys lesen wie Rory Gilmore? Ich bewundere diese Fähigkeit irgendwie. Schlechte Gäste? Pack ein Buch ein und es wird trotzdem ein guter Abend. Bücher sind beste Freunde. My BFFs are books! Auf den ganzen sozialen Rest verzichten? Würde zwar introvertierten Menschen grundsätzlich gut tun, aber so ein bisschen soziale Interaktion braucht man dann doch noch. So neben Laptop, Netflix und Katze.

Nun bleibt die Frage: Ist Lesen also abhängig vom guten Zeitmanagement? Muss es ja anscheinend, wenn ich mir Kollegen und Kolleginnen ansehe. Die schaffen Fitnessstudio (wer braucht das?), zwei Nebenjobs, Universität, Blog, die Rettung von afrikanischen Kindern zu sichern UND die Abholzung des Regenwaldes gleichzeitig zu verhindern. Und dabei lesen die noch locker einen Tausendseiter im herabschauenden Hund bei ihrem Yogalehrer. Ja, vielleicht hab ich einfach ein mieses Zeitmanagement? Oder bin zu wenig Halbgott? Sixpack hab ich ja schonmal nicht. Also kann ich das mit gottähnlich ausschließen. Und dass ich müde bin, spricht jetzt auch nicht dafür. Sind die also nie müde? Oder stopfen die sich Batterien rektal in... Lassen wir das.
Vielleicht ist es einfach aktuell zu viel. Vielleicht ist es auch der Druck, vor allem mit dem Blog, lesen zu müssen. So viel wie möglich, so aktuell wie möglich.  Tragischerweise bin ich ein Leser, der Ruhe beim Lesen braucht. Zumindest eine gewisse Gelassenheit, wenn ich die nicht habe, kann ich auch kein Buch genießen, sondern es wird nur konsumiert. Und das will ich nicht, dafür sind mir die zu schade. Doch irgendwie braucht man einen Mittelweg, nur was? Ich hab nämlich keine Ahnung. Oder kann ich irgendwo Zeit kaufen? Wenn ja, ist die teuer? Ich bin Student und pleite, also lass sie günstig sein. Beim Discounter, eine Woche im Dreierpack im Sonderangebot. Nur heute, fünf Euro. Greifen Sie jetzt zu, bevor es zu spät ist. Time is running out!
Ja, die läuft wirklich aus. Dabei will ich doch nur Zeit zum Lesen.

Kommentare:

  1. Was für ein amüsanter Beitrag, um das schmerzhafte Thema anzusprechen. : ) Also in vielen Punkten kann ich dich verstehen und da stimme ich dir auch vollkommen zu, dass man zum Lesen einfach eine für sich passende Atmosphäre braucht. Es macht keinen Sinn, wenn man für sich feststellt, dass man im Zug nicht vergnüglich lesen kann und es dennoch auf Teufel komm raus versucht. Bei mir ist es mittlerweile so, dass ich in der Bahn immer abwägen muss, ob mir der umstehende Lärm tatsächlich zu laut ist oder nicht. Ich kann es nämlich genauso wenig leiden, wenn sich Leute über zwei Sitzreihen lautstark miteinander unterhalten oder man netterweise die Disco-Beat Musik auf Volume 2000 kostenlos mit zur Verfügung gestellt bekommt. Daher ist mir die Lesezeit Daheim viel wichtiger geworden und ich versuche sie mir dort auch tatsächlich etwas "freizulegen". Social Media ist als Blogger sicherlich "notwendig", aber ich bin dennoch kein Typ dafür, ständig auf allen Kanälen non-stop etwas zu posten. Da investiere ich die Zeit tatsächlich lieber in meine Lesezeit. : ) Aber da muss man sich mit der Zeit einfach zurechtfinden. Grundsätzlich ist es aber wohl genau so, wie du sagts: man hat das Gefühl, dass die Zeit für nichts so "richtig" vorhanden ist.


    Liebe Grüße
    Karin

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    1. Geht mir ähnlich. Ich muss erst den Pegel in der Bahn checken und wenn es ruhig genut ist, kann ich es wagen. Sonst klappt es leider wirklich nicht.
      Ach, ich füttere bei Social Media meist nur Twitter. Aber das zählt nicht ;) Aber ich verstehe, was du meinst. Vielleicht sollte ich mich da mal stärker disziplinieren!

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  2. Hach Sky, ich kann dich so gut verstehen. Das ganze Jahr schon lief mir die Zeit zum Lesen davon. 2. Staatsexamen schreibt sich leider nicht von selbst, ständig Probeklausuren, Lernen, Stationsarbeit. Das frisst einen förmlich auf. Dann hat man endlich einmal Zeit und mir gings dann so, dass ich zu fertig war zum Lesen. Keine Chance mich zu konzentrieren. Ich habe dann auch versucht im Zug etc. zu lesen. Leider bin ich darin schlechter geworden :/ Früher konnte ich das perfekt alles auszublenden, je älter ich werde, hab ich das Gefühl umso schwerer wirds.

    Und ich hatte tatsächlich neulich auf einer Party ein Buch einstecken ;D Aber das lag daran, dass "Heartless" echt so gut war und wenn wieder alle Rauchen gehen nur ich nicht, könnte ich ja ein paar Seitchen lesen^^

    Also ja, ich versuche es auch irgendwo unterzubringen, wo ich kann. In den letzten Monaten hatte ich aber trotz aller Mühen so gut wie keine Chance. Wenn im Leben zu viel los ist, dann muss man leider zurückstecken. Entspannt das Seite schauen am Abend mehr, muss das Buch dran glauben. Es ist nun mal geistig anstrengender.

    Jetzt gerade habe ich zum ersten Mal seit gefühlt 3 Jahren richtig Zeit zum Lesen. Und stell dir vor, zu Beginn hatte ich keine Lust. Da dachte ich schon, ich hab das Lesen verlernt. Aber es kam wieder und jetzt genieße ich meine Zeit mit Buch umso mehr ;)

    Also durchhalten und abwarten, es wird auch bei dir wieder besser!

    Vielen Dank für deinen wunderbaren Beitrag und liebe Grüße
    Tina

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    1. *nicht Seite sondern Serie schauen natürlich ;D

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    2. Ja, oder? Ist es das Alter? Wird man da schwach? Oder eine Entwicklung der Neuzeit. Möge uns die Psychologie beistehen!

      Das hätte ich aber schon zu gerne gesehen :D

      Ja, lang lebe Netflix! Besser kann es nicht sein.

      Dann hoffe ich doch, dass dir die Zeit ein bisschen bleibt :)

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  3. Hallo Sky,

    Numero 1: Tief durchatmen (bis zum Bauchnabel einatmen und alles wieder rauslassen)
    Numero 2: Keine Panik
    Numero 3: Die Antwort ist immer 42... nee, Moment, das hilft gerade nicht.

    Ich gehöre in der Regel zu den Menschen, die immer und überall lesen können. Auch beim Laufen, und ich bin unfallfrei :D
    Trotzdem habe auch ich solche Phasen wie du sie beschreibst. Ich bin wie du Student(in), und manchmal gibt es Wochen, da ist an lesen nicht zu denken. Der Kopf möchte nur noch mit Lala bespielt werden, also ist in der Zeit Netflix mein bester Freund oder alles, auf dem ich schlafen kann (Das kann ich nämlich auch überall. Draußen kann der Bürgerkrieg losgehen, ich mache erst mit wenn ich ausgeschlafen habe und mindestens drei Kaffee hatte!)
    Und weißt du was? Das ist sowas von okay! Ich hatte mal eine Leseflaute von vier, fünf Monaten, in der Zeit habe ich sage und schreibe zwei Bücher gelesen. Damals hatte ich noch keinen Blog, aber komisch fühlte es sich trotzdem an. Ich hatte eine fiese Trennung zu verarbeiten, musste mich wieder sammeln, nebenbei mein Studium und Arbeit wuppen UND meinen persönlichen Dämon in Schach halten. Kraft für Bücher und Geschichten? Fehlanzeige. Ein Freund meinte damals schon: „Wem bist du denn Rechenschaft schuldig?“ – und er hatte und hat Recht. Genauso ist es mit deinem Blog.

    Blogs können Druck erzeugen, aber nur, wenn man sie lässt. Wer sagt denn, dass du möglichst aktuell lesen musst? Und das auch noch ständig und permanent? Wer, außer dir, verlangt, dass du am laufenden Band produzierst?
    Der Tag hat nur 24 Stunden und Körper und Kopf haben nur ein gewisses Maß an Energiereserven. Wenn diese gerade für andere Sachen als Lesen drauf gehen, wird das seine Gründe haben. Ich weiß nicht, ob du deinen Alltag „entmüllen“ oder besser strukturieren kannst, das kannst nur du sehen. Oft ist man aber auch perfekt organisiert, das Zeitmanagement würde jedem Trainer Freudentränen in die Augen treiben, und trotzdem findet man für bestimmte Sachen einfach keinen Platz mehr im Terminkalender. Vor allem die Uni/Studium spielt da gerne die Arschlochkarte aus, die aber zum Glück nicht länger als zwei Runden gültig ist. Und wenn die Karte in der dritten Runde immer noch auf dem Tisch liegt, nimm dem Druck den Wind aus den Segeln. Bereite einfach einmal NICHT alles vor, denn so wichtig das Studium auch ist, es bringt keinem was, wenn dein persönlicher Akku tiefenentladen ist. Das hatte ich schon ein, zwei Mal, und es macht sowas von keinen Spaß.

    Ich wünsche dir, dass du ganz bald wieder Zeit und Ruhe zum Lesen hast, es genießen kannst und in der Geschichte versinkst. Vielleicht klappt es ja über die Weihnachtstage?

    Ganz liebe Grüße von einem gestressten Unimenschen zum anderen,
    Mareike/Bücherkrähe

    PS: und bitte versuche nicht, dir Duracell in duweißtschonwohin zu stecken, das endet nur mit einem peinlichen Besuch in der Notaufnahme :D

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    1. 42?! Ich bin durch meine Klausur gefallen, verdammt! :D Dann atme ich nochmal eine Runde und dann wird das.

      Kannst du mir diese Schlaffähigkeit beibringen? Auch was, was ich leider nicht kann.

      Zur Tiefenentladung, das hatte ich sogar schonmal. Mit dem Bachelorabschluss, danach war echt das letzte bisschen Energie aufgebraucht, was ich hatte. Mich hat's dann auch fast zusammengeklappt. Du hast also einfach Recht mit Druck herausnehmen und es dann einfach mal sein lassen :)

      Und auf Weihnachten freue ich mich schon. Freizeit! Lesezeit!

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  4. Ich weiß auch nicht, wie Leute Nebenjobs, Sport und Uni unter einen Hut kriegen. Sowohl zeitlich als auch mit der Energie. Wenn ich aus der Uni komme bin ich immer völlig fertig und kriege nicht mehr als nötig geschafft und meistens endet es damit, dass ich zum vierten Mal "Friends" rewatche statt ein Buch in die Hand zu nehmen. Der Großteil meiner Lesezeit findet im Semester tatsächlich im Zug statt. Ich habe nur sehr selten Leute um mich rum, die sich unterhalten und dann ist das auch mit der Konzentration kein Problem. Auch in der U-Bahn klappt das halbwegs und ansonsten nutze ich echt die Hörbuch-Methode und höre dann auf dem Weg zum Hörsaal und zwischen den Vorlesungen mein Hörbuch. Da kommt es aber wohl immer auf die Geschichte an, ob man die so häppchenweise hören kann ohne den Faden zu verlieren.

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    1. Hörbuch muss ich mal testen, ob das dann besser funktioniert. Bin ja eher der Hörbuchgegner :D Aber man will sich ja nicht versperren ;)

      Und mir geht es wirklich ähnlich. Ich bin dann einfach oft schon so geschafft, da weiß ich echt nicht woher manche die Energie ziehen.

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    2. War ich auch immer, aber nur weil ich nicht wusste, was ich währenddessen machen kann, um nicht einzuschlafen :D

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  5. "Dabei will ich doch nur Zeit zum Lesen." Wer möchte das nicht. Vielleicht ist das Lesen aber gerade deshalb so schön, weil dafür so wenig Zeit bleibt!

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  6. Also ich bin zwar noch nicht in der Uni, aber ich weiß trotzdem (leider), was du meinst...
    Das mit dem Ausblenden funktioniert bei mir glücklicherweise ganz gut, aber in der Bahn komme ich dann trotzdem irgendwie nicht zum Lesen. Sei es, weil ich mein Buch nicht mitschleppen wollte (ich brauche von der Schule nach Hause eine knappe Stunde, davon insgesamt etwa 30 Minuten Fußweg) oder sei es, weil ich schlicht zu kaputt bin...
    Aber in den Freistunden oder so lese ich dann trotzdem meistens, oder eine Zeit lang habe ich auch im Physikunterricht gelesen, weil der so langweilig war (ich weiß, als Student kann man sich sowas nicht leisten, aber ja...)
    Und ich merke trotz Allem, dass ich in letzter Zeit nicht zum Lesen komme. Es ist jetzt der 18. Dezember und ich habe diesen Monat noch nichtmal 1 1/2 Bücher gelesen...
    Wahrscheinlich liegt das doch einfach am Stress. Manchmal kommt mal halt leider nicht zum Lesen... Hoffentlich klappt das in den Wihnachtsferien dann mal besser. Weil ich vermisse die Zeit zum Lesen wirklich.
    Auch für dich hoffe ich doch sehr, dass du in der Weihnachtszeit mehr zum Lesen kommst.
    Aber worin Mareike definitiv Recht hat ist, dass du dir keinen Druck machen solltest und auch deinen Blog keinen Druck erzeugen lassen solltest. Manchmal kommt man halt nicht dazu oder auch wenn man mal keine Lust hat, ist ja auch voll okay...
    Sehr schönen Blog hast du hier übrigens. Ich werde definitiv noch weitere Male vorbei schauen.
    LG, Medea

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  7. Auch ich finde es mit den Jahren immer schwieriger, Zeit zum Lesen zu finden. Obgleich, das ist das Kuriose, ich eigentlich immer mehr Zeit habe. Irgend etwas muss ich falsch machen.

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  8. Guten Morgen!

    Das hast du mal wieder super in Worte gefasst und ich hab deinen Beitrag gerne heute in meiner Stöberrunde geteilt ;)

    Ja, das ist ein ewiges Dilemma ... aber ich kann mich eigentlich nicht beklagen, denn abends bleibt bei mir der Fernseher fast immer aus, außer wenn ich mal Serien schaue und damit lese ich so gut wie jeden Abend ein paar Stunden xD

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  9. Ein sehr schöner Beitrag und es tut mir leid für dich, dass es mit dem Lesen nicht so klappen will. Während meines Studiums habe ich auch nur recht wenig gelesen, da hatten Lernen und Uni-Texte einfach Vorrang. Es geht halt nicht immer. :S

    Aber es kommen auch bessere Lese-Zeiten. :)

    Liebe Grüße,
    Nicole

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